Zwei kürzlich von Pro Velo Schweiz durchgeführte, respektive in Auftrag gegebene Umfragen ergeben klar: Basel gehört bereits heute zu den velofreundlichsten Städten der Schweiz. In einer webgestützten Befragung von Velofahrern in 20 Schweizer Städten landete Basel nach Burgdorf, Winterthur, Chur und Zug auf dem 5. Rang. Aus einer repräsentativen Einwohnerumfrage in den vier grossen Schweizer Städten Basel, Bern, Lausanne und Zürich ergab sich sogar, dass die zufriedensten Velofahrerinnen und Velofahrer in Basel wohnen. In Basel findet sich auch der grösste Anteil Personen, die täglich Velofahren.
Dies sind nach Auffassung von Hans-Peter Wessels, dem Vorsteher des basel-städtischen Bau- und Verkehrsdepartementes sehr gute Voraussetzungen, das Ziel zu erreichen, Basel als velofreundlichste Schweizer Stadt zu positionieren. Als "Stadt der kurzen Wege" mit einem dichten Veloroutennetz, verkehrsberuhigten Wohnquartieren, einer bereits gut verankerten Velo-Politik und einem Anteil an Haushalten ohne Auto von über 50% hat Basel ausgesprochen gute Karten im Wettbewerb um den Rang der velofreundlichsten Schweizer Stadt. Ansatzpunkte zur Verbesserung des Basler "Velo-Ratings" liegen vor allem in den Bereichen "Sicherheit" und "Komfort". Mit einer konsequenten Weiterentwicklung des Velonetzes lässt sich nicht nur das Sicherheitsgefühl erhöhen, sondern auch Reisezeiten verkürzen. Notwendig sind zudem mehr Abstellmöglichkeiten. Geeignete Marketing- und Fördermassnahmen tragen dazu bei, dass Velofahren - vor allem in den Augen der Jugendlichen - noch selbstverständlicher wird.
Simon Kettner,
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