Aufnahmeprüfung von der Orientierungsschule an die Anschlussschulen

In der Aufnahmeprüfung von der Orientierungsschule (OS) ins Gymnasium und in den E-Zug der Weiterbildungsschule (WBS) haben 16 Schülerinnen und Schüler den Wechsel vom E-Zug ins Gymnasium und 18 den Wechsel vom A-Zug in den E-Zug der WBS geschafft.

605 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der OS haben kurz vor den Frühlingsferien eine freiwillige Aufnahmeprüfung absolviert. Im Vorjahr waren es noch 462. Mit dieser Prüfung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Chance, den Übertrittsentscheid der OS zu korrigieren.

Erfolge bei den definitiv Zugeteilten
372 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Prüfung mit dem Ziel, den definitiven Zuteilungsentscheid der OS in den A-Zug oder E-Zug der WBS zu korrigieren. 34 (9.1%) haben dies geschafft. Im Vorjahr waren es 26 von 319 (8.2%). Bei 338 (90.9%) wurde der OS-Entscheid bestätigt. Differenziert nach E-Zug und A-Zug stellt sich die Situation so dar: Von den 163 Schülerinnen und Schülern, die von der OS dem E-Zug der WBS zugeteilt worden waren, haben sich 16 (9.8%) für den definitiven Eintritt in eine 1. Gymnasialklasse qualifizieren können. Im letzten Jahr waren es 8 von 144 (5.6%). Von den 209 Schülerinnen und Schülern, die von der OS dem A-Zug der WBS zugeteilt worden waren, haben 18 (8.6%) den Entscheid korrigieren können und werden nun im August in den E-Zug der WBS eintreten können. Im letzten Jahr waren es 18 von 175 (10.3%).

Erfolge bei den provisorisch Zugeteilten
233 Schülerinnen und Schüler absolvierten die Prüfung mit dem Ziel, einen provisorischen Zuteilungsentscheid der OS ins Gymnasium oder in den E-Zug der WBS in einen definitiven Entscheid ohne Probezeit umzuwandeln. 61 (26.2%) erreichten dieses Ziel. Im Vorjahr waren es 42 von 143 (29.4%). Differenziert nach Gymnasium und E-Zug stellt sich die Situation so dar: Von den 111 Schülerinnen und Schülern mit einer provisorischen Gymnasialempfehlung qualifizierten sich mit der Prüfung 35 (31.5%) für den definitiven Eintritt ins Gymnasium. Im Vorjahr waren es 17 von 72 (23.6%). Von den 122 Schülerinnen und Schülern mit einem provisorischen E-Zug-Entscheid werden im nächsten Schuljahr 26 (21.3%) definitiv ohne Probezeit in den E-Zug eintreten können. Im Vorjahr waren es 25 von 71 (35.2%).

Vergleich mit letztjährigen Prüfungen
Dieses Jahr haben deutlich mehr Schülerinnen und Schüler die freiwillige Aufnahmeprüfung absolviert als 2004. Die Erfolgsquoten der beiden Jahre unterscheiden sich nicht stark. Allerdings haben die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler dieses Jahr etwas besser abgeschnitten als im Vorjahr und die leistungsschwächeren etwas schlechter.

Inhalt der Prüfung
Die Aufnahmeprüfung bestand wie im letzten Jahr aus drei Teilprüfungen: aus einer Deutsch-, Mathematik- und einer Potenzialprüfung. In Deutsch und Mathematik wurden Grundwissen und Grundfertigkeiten, wie sie an der OS vermittelt werden, geprüft. Der Potenzialtest erhob unabhängig von dem, was in den Schulfächern gelernt wird, das Denkvermögen.

Übertrittsquoten
Nach dem Übertrittsentscheid der OS und nach der Aufnahmeprüfung gestaltet sich die Zuteilung der Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Orientierungsschulen in die weiterführenden Schulen und Züge folgendermassen: Auf den A-Zug der WBS fällt ein Anteil von 25.5% (Vorjahr 28.6%). Den E-Zug werden 35,7% besuchen (Vorjahr 37,3%). Ins Gymnasium werden 32.9% aufgenommen (Vorjahr 30.6%). Die übrigen Schülerinnen und Schüler werden eine Kleinklasse besuchen. Im A-Zug werden 391 Jugendliche aufgenommen, im E-Zug 547 (darunter 148 provisorisch und 399 definitiv) und im Gymnasium 505 (darunter 95 provisorisch und 410 definitiv). Die Aufnahmeprüfung hat die Zuweisung zum A-Zug um ca. 1,2% reduziert und die Gymnasiastenquote um 1% erhöht. Die E-Zug-Quote hat mit der Aufnahmeprüfung keine Veränderung erfahren.

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