Kein Schulschluss ohne Anschluss

Zweite Veranstaltung in der Reihe «Schule im Dialog» am Dienstag 13. September 2005 -- Was können Schule Politik und Wirtschaft beitragen damit jede Schülerin und jeder Schüler nach der Schule einen Anschluss an Berufsbildung und Berufstätigkeit findet? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Schule im Dialog» lädt das Ressort Schulen am kommenden Dienstag 13. September 2005 zur Publikumsdiskussion «Kein Schulschluss ohne Anschluss» ein die sich diesen Fragen widmet. Die Reihe «Schule im Dialog» will einer interessierten Öffentlichkeit zweimal jährlich Gelegenheit geben sich über schulische Themen auszutauschen und zu informieren.

Die Anforderungen an die beruflichen Qualifikationen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Diese Entwicklung ist für junge Menschen, die sich auf einen Einstieg in das Berufsleben vorbereiten, mit zusätzlichen Belastungen verbunden. Was können Schule, Politik und Wirtschaft beitragen, damit jede Schülerin und jeder Schüler nach der Schule einen Anschluss an Berufsbildung und Berufstätigkeit findet? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für die zweite Veranstaltung in der Reihe «Schule im Dialog», die am Dienstag, 13. September unter dem Titel «Kein Schulschluss ohne Anschluss» im Unternehmen Mitte stattfindet.

Fünf Fachleute und eine Lehrfrau werden aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit einem kurzen Eingangsvotum in das Thema einführen. Den Blickwinkel der Forschung bringt Dorothee Schaffner ein. Sie ist an der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel (HPSA-BB) im Forschungsprojekt «Risikoanlagen von 18- bis 25-jährigen SozialhilfeempfängerInnen» tätig. Möglichen Ursachen für die derzeitige schwierige Lehrstellensituation geht der Leiter des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung, Christoph Marbach, nach, und Reto Baumgartner, Leiter Berufsbildung beim Gewerbeverband Basel-Stadt, sieht infolge der steigenden Ansprüche, die an die Lehrbetriebe gestellt werden, Schule und Wirtschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Hans Georg Signer, Leiter des Ressorts Schulen, beleuchtet die Rolle der Politik in Zusammenarbeit mit Schule und Wirtschaft. Die Lehrfrau Fatma Bektas weiss aus eigener Erfahrung, dass die Schnittstelle zwischen Schule und Beruf angehenden Berufsleuten viel Durchhaltevermögen und Zuversicht abverlangt, und Madeleine Jaques, Leiterin der Fachstelle Schule–Beruf der Schule für Brückenangebote, plädiert für die Möglichkeit, in der Berufswelt praktische Erfahrungen sammeln zu können. Im Anschluss an die Eingangsvoten wird die Diskussion für das Publikum geöffnet. Moderiert wird die Veranstaltung von Pierre Felder, Ressortleitung Schulen.

Mit «Schule im Dialog» will das Ressort Schulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt Schulfragen in der Öffentlichkeit thematisieren. Zweimal jährlich werden im Unternehmen Mitte in der Gerbergasse 30 aktuelle Schulthemen vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Eltern, Politikerinnen und Politiker, Medien, Inspektionen, Lehrpersonen und weitere Interessierte.

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