Beiträge des Fachausschusses Literatur BS/BL

Der Fachausschuss Literatur der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft fördert an seiner dritten Jahressitzung das literarische Schaffen mit einem Beitrag im Bereich der Autorenförderung und vier Beiträgen im Bereich der Produktionsförderung. Er vergibt insgesamt eine Fördersumme von CHF 22‘000.

In der dritten Sitzung des Jahres 2014 hat der Fachausschuss Literatur BS/BL insgesamt 22 Gesuche geprüft und folgende 5 Beiträge gesprochen:

Autorenförderbeitrag

CHF 15’000 an Urs Allemann für das Buchprojekt „Mein Carruthers. Keine Beichte“

Produktionsförderbeitrag

CHF 2‘000 an Urs Engeler Editor, Urs Engeler, für die literarische Textsammlung „Selbstanzeige“ von Martin Zingg

CHF 2‘000 an den Limmat Verlag, Erwin Künzli, für den Erzählband „Das Lachen meines Vaters“ von Urs Schaub

CHF 2‘000 an Edition howeg, Thomas Howeg, für den Gedicht-Fotoband „gedichtsurteil“ von Lukas Rohner

CHF 1‘000 an den Verlag Pictoria, Maxim Popov, für die Russisch-Übersetzung des Romans „Bäume fliehen nicht“ von Verena Stössinger

Der Fachausschuss Literatur der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft vergibt jährlich eine Summe von CHF 160'000 sowohl für die Autorinnen- und Autorenförderung, für Produktionsförderung als auch für spezielle Projekte im Bereich Literatur. Der Fachausschuss besteht aus sieben Mitgliedern, welche als Fachleute mit der Sparte Literatur verbunden sind. Je ein Vertreter/eine Vertreterin des Präsidialdepartements Basel-Stadt und der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft gehören dem Fachausschuss von Amtes wegen an. Mitglieder sind Urs Heinz Aerni, Peter Graf, Dr. Jürg Seiberth, Manuela Waeber, Ebru Witteck sowie Anne Schöfer (Vertreterin Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft) und Regula Düggelin (Vertreterin Präsidialdepartement Basel-Stadt). Die Geschäftsführung erfolgt durch das Präsidialdepartement Basel-Stadt, Abteilung Kultur. Der Fachausschuss hat den Status einer beratenden Kommission und tagt dreimal jährlich. Die anzuwendenden Förderkriterien werden im Fördermodell wie folgt formuliert: Originarität der Texte und Projekte, sprachliche, stilistische und strukturelle Qualität, inhaltliche Relevanz, Professionalität, künstlerische Glaubwürdigkeit und Öffentlichkeitsrelevanz. Bei der Produktionsförderung sind zusätzlich Wirtschaftlichkeit sowie Angaben zum Produktions- und Vertriebsplan ausschlaggebende Beurteilungsfaktoren.

Der nächste Eingabetermin für Gesuche im Bereich Literatur ist der 15. Dezember 2014. Informationen für Gesuchstellende und eine Übersicht über die bisher geförderten Projekte sind publiziert unter www.kultur.bs.ch/kulturprojekte/literatur. Für weitergehende Fragen können sich Interessierte telefonisch an die Projektbeauftragten der Abteilung Kultur Basel-Stadt wenden.

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