Vielfältiges Programm während der„Settimana Basilea“ an der Expo Milano 2015

Während der „Settimana Basilea“ präsentiert der Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Basler Partnern ab heute Freitag bis am 4. Juni im Schweizer Pavillon an der Expo Milano 2015 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Dieses beinhaltet diverse Basler Thementage sowie ein vielfältiges und hochkarätiges Kulturprogramm. Den Auftakt macht heute die Universität Basel mit einer Sonderausstellung und einem Fachpanel zum Thema „Nachhaltigkeits- und Energieforschung an der Universität Basel“. Das Präsidialdepartement zieht eine positive Zwischenbilanz zum bisherigen Basler Auf-tritt an der Expo Milano 2015.

Basel hat heute Freitag, den 22. Mai 2015, im Schweizer Pavillon an der Expo Milano 2015 die „Settimana Basilea“ eröffnet. Noch bis am 4. Juni 2015 präsentiert der Kanton Basel-Stadt in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Basler Partnern ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, welches diverse Basler Thementage sowie ein vielfältiges und hochkarätiges Kulturprogramm beinhaltet.

Den Auftakt macht heute die Universität Basel mit einer öffentlichen Ausstellung zum Thema „Nachhaltigkeits- und Energieforschung an der Universität Basel“ (10.00 bis 21.00 Uhr im Auditorio) und einem hochkarätig besetzten öffentlichen Fachpanel zum selben Thema (16 Uhr im Salone). Vom 23. bis 25. Mai organisiert das Global Footprint Network im Schweizer Pavillon öffentliche Workshops zum Thema „Footprints & Foodprints: Who should go on a diet?“. An den Basler Thementagen beteiligen sich zudem die Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz (HGK FHNW), die Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel-Stadt, Basel Tourismus, das Italienische Konsulat in Basel, die Schweizer Salinen AG sowie Syngenta.

Auf der Expo-Bühne im Schweizer Pavillon präsentiert Basel ausserdem während der „Settimana Basilea“ ein hochkarätiges Kulturprogramm, welches von Rock und Pop, Theater und Tanz über elektronische Musikperformance bis hin zu Klassik ein vielfältiges Veranstaltungsspektrum umfasst. Heute Freitag und morgen Samstag präsentiert die Ballettschule des Theater Basel ab 18 Uhr „Excusé“, eine Choreographie von Armando Braswell. Am 24. Mai (ab 20 Uhr) und 25. Mai (ab 17 Uhr und ab 20 Uhr) folgen Auftritte des Rockförderverein Basel (RVB) mit der Lifeband Navel, die mit Noise-Blues fasziniert. Das Basler Kulturprogramm während der „Settimana Basilea“ wird ausserdem vom Haus der elektronischen Künste Basel (HeK), vom Kammerorchester Basel und vom Sinfonieorchester Basel bestritten.

Details zum Basler Veranstaltungsprogramm an der Expo Milano 2015 finden sich unter www.basel.ch/milano2015.

Positive Zwischenbilanz

Das Präsidialdepartement zieht eine positive Zwischenbilanz zum bisherigen Basler Auftritt an der Expo Milano 2015. „Die Basler Ausstellung vermittelt den Besucherinnen und Besuchern einen interessanten und positiven Eindruck unseres Standorts. In den nächsten Tagen erwarten wir den hunderttausendsten Besucher“, bilanziert Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing Basel-Stadt.
Unter dem Motto „Spirito di Basilea“ wirft der Basler Auftritt an der Expo Milano 2015 in Anlehnung an die Chaos-Theorie die Frage auf, ob der Flügelschlag eines Schmetterlings in Basel irgendwo auf der Welt einen Tornado auslösen kann. Der Basler Auftritt im Schweizer Expo-Pavillon präsentiert weltbedeutende Entwicklungen, welche in Basel ihren Anfang genommen und die Welt direkt oder indirekt verändert haben und zum Teil noch immer verändern. Thematisiert wird sowohl das Expo-Thema der Welternährung wie auch das Bedürfnis nach „geistiger Nahrung“.

Kleine Basler Weltgeschichte

Kernstück des Basler Auftritts sind zwei Ausstellungen in den Sockeln der Silotürme des Schweizer Pavillons vom 1. Mai bis 12. Juni und vom 7. August bis 12. September. Das Konzept der aktuell laufenden Ausstellung basiert auf der Publikation „Kleine Basler Weltgeschichte“ von Matthias Buschle und Daniel Hagmann (Christoph Merian Verlag). Präsentiert werden Ereignisse und Innovationen, die anfangs klein und unbedeutend erschienen, letztlich aber Weltgeschichte geschrieben haben.
Die Ausstellung umfasst vier Themenbereiche, die in den Sockeln der vier Silotürme des Schweizer Expo-Pavillons präsentiert werden:

1. Wissenschaft: Forschung macht stark
Die Bedeutung des Forschungsstandorts Basel wird beispielhaft anhand des Wirkens von zwei Wissenschaftspionieren illustriert: Gustav von Bunge, der als einer der ersten die Mikrobestandteile von Nahrungsmitteln erforschte, und Tadeus Reichstein, der mit seiner Entdeckung des synthetischen Vitamin C und der Herstellung von Kortison berühmt und 1950 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

2. Geistesleben und Kunst: Hungrig auf geistiges Schaffen
Im Fokus steht das Wirken des Philosophen Friedrich Nietzsche in Basel, der die Weltphilosophie revolutionierte und auch in den Bereichen Literatur und Kunst sowie Lebensgestaltung und Religion die Welt veränderte. Zudem wird das weltberühmte Gemälde „Die Toteninsel“ von Arnold Böcklin abgebildet, dessen erste Ausführung im Kunstmuseum Basel hängt.

3. Architektur und Design: Die Welt nimmt Platz
Im Zentrum des dritten Ausstellungsteils stehen Innovationen im Bereich Design, namentlich der Panton Chair von Vitra. Der erste aus einem Stück gefertigte Vollkunststoff-Stuhl ist ein Klassiker der Möbelgeschichte und wurde weltweit mit Designpreisen ausgezeichnet. Dass Basel auch als Architekturmekka gilt, wird anhand des Wirkens von Weltarchitekten wie Herzog & de Meuron, Diener & Diener, Renzo Piano, Zaha Hadid oder Frank O. Gehry illustriert.

4. Wirtschaft: Innovation für mehr Nahrung
Syngenta beleuchtet die Herausforderungen der Ernährungssicherheit für eine stark wachsende Weltbevölkerung und thematisiert die Bedeutung von Innovationen und Partnerschaften für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Landwirtschaft.

Ausstellung „Urban Food Innovation“

Vom 7. August bis am 12. September 2015 präsentiert Basel zusammen mit Genf und Zürich im Schweizer Pavillon eine Ausstellung mit Begleitanlässen zum Thema „Urban Food Innovation“. Der Basler Beitrag thematisiert das urbane Ernährungssystem von Basel und will einen Prozess zu dessen Gestaltung anregen. Beleuchtet werden konkrete Themen wie Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -transport, Ressourcen, Saatgut, Trinkwasserbedarf und -aufbereitung, Food Waste und zivilgesellschaftliches Engagement. Die Konzeption und Realisation der Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), dessen Forschungsprojekt vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert wird. Gestaltet wird die Ausstellung von der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK/FHNW). Als Realisierung-Partner beteiligen sich Bio Suisse, Pro Specie Rara und Urban Agriculture Basel. Von Seiten des Kantons Basel-Stadt sind die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung, das Amt für Umwelt und Energie sowie die Stadtgärtnerei involviert. Die Ausstellung wird am 4. und 7. September mit Fachtagungen des Forschungsinstituts für biologischen Landbau und der Fachhochschule Nordwestschweiz ergänzt.

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