Publikation

Basilia – Das spätantike Basel

Markus Asal

Untersuchungen zur Siedlungsgeschichte Basels in spätrömischer Zeit und am Übergang zum Frühmittelalter, ausgehend von der Grabung Martinsgasse 6+8 (2004/1) und weiteren Grabungen im Nordteil des Münsterhügels
Mit Beiträgen von Philippe Rentzel, Christine Pümpin und Elisabeth Marti-Grädel

Band 24 der Materialhefte zur Archäologie in Basel widmet sich mit der Spätantike und dem Übergang zum Frühmittelalter auf dem Münsterhügel einem Geschichtsabschnitt, der einen Forschungsschwerpunkt der Archäologischen Bodenforschung bildet. In der spätrömischen Zeit nahm die Bedeutung von Basel immer mehr zu: Die von militärischen Erfordernissen geprägte römerzeitliche Siedlung bzw. das Kastell auf dem Basler Münsterhügel ist die Keimzelle der späteren mittelalterlichen Bischofstadt.
Markus Asal hat im Rahmen seiner 2010 abgeschlossenen Dissertation Baubefunde und Funde einer 2004 durchgeführten Rettungsgrabung an der Martinsgasse 6+8 vorgelegt. Seine Auswertung vermag nicht nur die Errichtung der spätrömischen Befestigungsmauer erstmalig zu datieren, sie präsentiert auch neue Erkenntnisse zur Überbauung des nördlichen Teils des Münsterhügels mit Fachwerk- und Holzbauten und kann aufzeigen, dass der Nordteil des Münsterhügels, möglicherweise gar die gesamte Siedlung, im 4. Jahrhundert einem kontinuierlichen Prozess baulicher Veränderung unterlag.

Jahr
2017
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