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Lebensraum für Pflanzen und Tiere

In unserer Region gibt es viele interessante Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Die Stadtgärtnerei unternimmt einiges, um ihren Lebensraum zu erhalten.

Biene auf Margeritenblüten.
© Robert Adam

Einheimische Pflanzen

Einheimische Pflanzen bilden die Lebensgrundlage der Tiere, die in unseren Breitengraden zuhause sind. Evolutionsbedingt sind unsere Flora und Fauna eng miteinander verbunden und begünstigen sich gegenseitig.

Vorteile gegenüber anderen Arten

Pflanzen, die in unserer Region beheimatet sind, sind fremdländischen und hochgezüchteten Arten in vielerlei Hinsicht überlegen:

  • Sie bieten fast alle Sorten von Nektar und Früchten
  • Sie dienen als wichtige Nahrungsquelle für Insekten, Vögel und andere Tiere

Einheimisch ist nicht gleich einheimisch

Auch einheimische Gewächse verbreiten sich nicht wahllos. Einige trifft man typischerweise in Flusstälern an, andere wiederum auf Felsköpfen oder in Wäldern. Je besser eine Art auf den jeweiligen Standort abgestimmt ist, desto besser wird sie gedeihen.

Einheimische schützenswerte Tiere

Diese einheimischen Tierarten sind teilweise bedroht. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen in unserer Region artgerechte Lebensgrundlagen zu schaffen. Mit etwas Glück und Geduld lassen sich diese Tiere auch beobachten. 

Lebensräume

Nistplätze für Vögel
Nistplätze für Mauersegler und Mehlschwalbe
© Stadtgärtnerei

Gebäude bewohnende Vögel und Fledermäuse

Umbauten oder Renovationen von Gebäuden können Tiere betreffen, die dort leben. Das Wissen über diese Tiere hilft, sie zu schützen und zu fördern.

Mehl- und Rauchschwalben, Mauer- und Alpensegler, Hausrotschwänze und viele Fledermaus-Arten haben sich an den Lebensraum Stadt angepasst und helfen uns. Eine Schwalbenfamilie frisst jährlich rund 250’000 Insekten, viele davon Stechmücken.

An und in Gebäuden finden Vögel und Fledermäuse Ersatz für ihre ursprünglichen Lebensräume. Vögel nutzen Vorsprünge, Nischen und Hohlräume zum Nisten und Verstecken. Fledermäuse suchen tagsüber Dachstühle, Spalten und Hohlräume auf. Bei Sanierungen gehen solche Strukturen oft verloren, und Neubauten haben meist keine offenen Nischen oder Spalten. Dadurch fehlen geeignete Nistplätze und Quartiere.

Zu ihrem Lebensraum gehört auch die Umgebung eines Gebäudes. Diese muss verschiedene, gut erreichbare Nahrungsquellen bieten, um für Vögel und Fledermäuse attraktiv zu sein. Blumenwiesen, naturnahe Gärten und begrünte Dächer bieten Nistmaterial und fördern Insekten, die den Vögeln und Fledermäusen als Nahrung dienen.

Vögel und Fledermäuse sind in der Schweiz geschützt, ebenso wie ihre Nester oder Quartiere an Gebäuden, Eier und Jungtiere. Nester, Nistplätze und Quartiere, auch temporär ungenutzte, dürfen nicht gestört oder zerstört werden. Wenn der Verlust eines Nestes oder Quartiers unvermeidbar ist, müssen die Arbeiten ausserhalb der Aufzuchtphase stattfinden. Außerdem muss für die zerstörten Nistplätze oder Quartiere ein gleichwertiger Ersatz in der Nähe angeboten werden, damit die Tiere die neuen Quartiere leicht finden können.

Gebäudebrüter Inventar

Um den Schutz der gefährdeten Arten zu erleichtern, hat der Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Sempach das Gebäudebrüter-Inventar erstellt. Dies dient dazu, bei Um- oder Neubauten an bereits besiedelten Gebäuden neue Nistplätze zu fördern. 

Kontakt

Yvonne Reisner
Leiterin Fachbereich Natur + Landschaft
+41 61 267 67 37yvonne.reisner@bs.ch

Stadtgärtnerei

Dufourstrasse 40
4052 Basel

Öffnungszeiten

Telefonisch: Mo - Fr 8.00 - 12.30 / 13.30 - 16.00 Uhr

Stadtgärtnerei

Karte von Basel-Stadt
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