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Cécile Ines Loos-Anlage

Die Cécile Ines Loos-Anlage ist eine naturnahe Oase im Breite-Quartier. Mit einer offenen Rasenfläche und einem kleinen Wäldchen verbindet sie Erholung, Naturerlebnis und ökologische Vielfalt auf kleinem Raum.

Grüne Wiese mit Bäumen vor einem modernen Gebäude.
© Stadtgärtnerei

Die Cécile Ines Loos-Anlage verdankt ihren Namen der Basler Schriftstellerin Cécile Ines Loos. Sie wurde 1993 im Breite-Quartier, neben dem Gebäude der Schweisstechnik und nahe der Schwarzwaldbrücke, eröffnet. Gemeinsam mit der Breitematte, dem Schwarzpark und dem Birsköpfli bildet sie einen wichtigen Bestandteil der Grünflächenversorgung im Quartier.

Die Anlage wurde als naturnahe Parkanlage konzipiert und orientiert sich mit ihrer einheimischen Vegetation sowie der landschaftsnahen Gestaltung an den Prinzipien des Naturgartens. Einen besonderen Beitrag zur Entstehung leisteten engagierte Quartierbewohnerinnen und -bewohner, die aus Steinen der abgebrochenen Arbeiterhäuser eine geschwungene Natursteintreppe, ein Rinnsal und eine Feuerstelle errichteten. 

Ausstattung

  • Wäldchen
  • Sitzstufen
  • Grillstellen
  • Kompost am St. Alban-Rheinweg

Spiel- und Sportmöglichkeiten

  • Spielwiese
  • Wäldchen
  • Wasserpumpe mit Bachlauf

Kunst

1990 evaluierte das Baudepartement in enger Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden drei Projekte zur zusätzlichen Aufwertung der Anlage. Zu diesen Massnahmen gehört unter anderem ein weisser Maulbeerbaum auf der Cécile Ines Loos-Anlage. Die Idee hierzu stammt vom Künstler Benny Schweizer; der Baum soll symbolisch an die historische Nutzung des Standorts erinnern. An der Stelle der heutigen Anlage standen einst Wohnhäuser, in denen Arbeiterinnen und Arbeiter einer ehemaligen Basler Seidenfabrik lebten. Der Maulbeerbaum verweist damit auf die traditionsreiche Seidenbandweberei, die während rund 200 Jahren zu den prägenden Industriezweigen der Region Basel zählte.

Naturwerte

Die Cécile Ines Loos-Anlage ist grösstenteils im kantonalen Inventar der schutzwürdigen Naturobjekte eingetragen und gilt damit als besonders wertvoll für Natur und Umwelt. In der Anlage gibt es verschiedene Lebensräume für Tiere und Pflanzen, darunter kurz geschnittene Rasenflächen sowie Bereiche, in denen Pflanzen zwischen häufig begangenen Wegen wachsen können (Trittgesellschaften).

Im ganzen Gebiet kommen zudem Ruderalpflanzen vor (Pflanzen, die auf offenen Böden wachsen und wenig Ansprüche an ihren Standort haben). Sie sind sehr artenreich und bieten vielen Insekten Lebensraum und Nahrung. Entlang der Gebüsche wachsen artenreiche Staudensäume, die Schutz und Nahrung für Tiere bieten. Auch die Büsche selbst und der Boden darunter tragen zur hohen Artenvielfalt bei. Ein kleines Rinnsal ergänzt die Anlage und schafft feuchte Lebensräume für spezialisierte Pflanzen und Kleintiere.

Ein Pflegeplan stellt sicher, dass diese Lebensräume erhalten bleiben und gezielt gefördert werden.

Karte von Basel-Stadt
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Cécile Ines Loos-Anlage

St. Alban-Rheinweg 222
4052 Basel

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