Muslimisch leben in Basel
Basel ist Teil eines besonderen Projekts: Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum. Dabei geht es darum, wie Kommunen in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Alltag und das Zusammenleben mit Muslim:innen gestalten und sichtbarer machen – und was sie dabei voneinander lernen können.
Das Projekt läuft bis 2027 und bringt erstmals Kommunen aus den drei Ländern systematisch zusammen. Im Mittelpunkt stehen sechs konkrete Vorhaben vor Ort, die wissenschaftlich und beratend von der Islamberatung Bayern begleitet werden. Aus den Erfahrungen entsteht ein länderübergreifendes Netzwerk, das Unterschiede sichtbar macht, Gemeinsamkeiten stärkt und konkrete Lösungen für das Miteinander entwickelt.
Im Rahmen dieses Projektes hat die Basler Muslim Kommission eine Broschüre erstellt, die am 12.2.2026 einem grossen Publikum vorgestellt und auf einem Podium diskutiert wurde.
Die Veranstaltung wurde von zwei Grussworten gerahmt. Regierungspräsident Kanton BS Conradin Cramer würdigte das Engagement der Basler Muslim Kommission hin zu einem guten Zusammenleben durch gegenseitigen Respekt und Dialog. Völker Nüske, Robert Bosch Stiftung, erläuterte, warum die Stiftung seit zwei Jahrzehnten Projekte fördert, in denen es um muslimische Teilhabe geht.
Auf dem Podium sprachen Grossrätin Barbara Heer (SP) und Landrat Marc Schinzel (FDP), Yavuz Tasoglu (BMK), Hussein Hamdan (Islamberatung Bayern) und Claudia Hoffmann (Religionskoordination BS). Moderation: Karima Zehnder.
Die Broschüre und die Diskussion macht Fakten und Anliegen einer grossen Bevölkerungsgruppe in der Region Basel sichtbar. Sie versteht sich als eine Einladung zum Dialog- damit ein gutes Zusammenleben in unserer von Vielfalt geprägten Region gelingt.
