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Erlenmatt

Fussgängerweg entlang eines modernen Wohngebäudes mit Bäumen.
Wohnbauten am Erlenmattpark
© Robert Adam

Das Areal

Auf der Erlenmatt entsteht seit 2007 ein neues Stadtquartier, das nach den Prinzipien einer nachhaltigen Quartierentwicklung konzipiert wurde. Wohnungen für verschiedene Anspruchsgruppen, grosszügige und attraktive Frei- und Grünräume, Büro- und Gewerbeflächen, ein Primarschulhaus und ein Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Angebote machen die Erlenmatt zu einem lebenswerten Stück Basel.

Arealentwicklung

Ausgangslage
Mit der Reorganisation der betrieblichen Abläufe der Deutschen Bahn AG wurde ab 1998 der DB-Güterbahnhof zwischen Nordtangente, Schwarzwaldallee, Erlenstrasse und Riehenring frei für neue vielfältige Nutzungen. Mit der Öffnung des Areals konnten die angrenzenden Kleinbasler Quartiere direkter an das Naherholungsgebiet Landschaftspark Wiese angebunden und ein neues Stadtquartier entwickelt werden.

Städtebauliche Wettbewerbe
Bereits 1996 führte der Kanton Basel-Stadt gemeinsam mit der Vivico Real Estate GmbH (seit 2007: CA Immo Deutschland GmbH) einen offenen internationalen städtebaulichen Wettbewerb durch. Im Rahmen eines intensiven Mitwirkungsprozesses wurden die Bevölkerung und das Gewerbe direkt am Planungsprozess beteiligt. Das erarbeitete Positionspapier bildete eine wesentliche Grundlage für den zweiten städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 1998.

Bebauungsplan
Im Jahre 2002 wurde auf der Basis des Siegerprojektes von Ernst Niklaus Fausch Architekten mit Raymond Vogel Landschaften und den Verkehrsplanern stadtraumverkehr, Birchler+Wicki der Bebauungsplan erarbeitet. Der Grosse Rat beschloss am 2. Juni 2004 den Bebauungsplan. Hiergegen wurde das Referendum ergriffen. Die Basler Stimmbevölkerung hat sich im Februar 2005 mit einer klaren Mehrheit für die Entwicklung der Erlenmatt entschieden.

Zwischennutzungen

Bevor eine definitive planerische Lösung zur Entwicklung des Areals vorlag, initiierte der Verein k.e.i.m. ab 2000 bis 2012 ein Konzept für zahlreiche, vielfältige Zwischennutzungen. Das Projekt nt/Areal gehört in dieser Hinsicht zu den Best Practices in Europa.

Umsetzung

Die auf rund 20 Jahre angelegte Entwicklung der Erlenmatt begann 2007 und erfuhr ab 2013 ihren grössten Entwicklungsschub mit der zeitgleichen Realisierung mehrerer Baufelder. Die Primarschule nahm 2017 ihren Betrieb auf. Auch der Erlenmattplatz, der Max Kämpf Platz sowie der Erlenmattpark wurden zeitlich auf die Entwicklung der Baufelder abgestimmt realisiert.

Heute ist die Erlenmatt als Stadtquartier weitgehend vollendet. Gegenüber der ursprünglichen Planung wurden mehr als doppelt so viele Wohnungen erstellt. Heute leben auf der Erlenmatt über 2'700 Personen in knapp 1'500 Wohnungen. Demgegenüber bestehen rund 800 Arbeitsplätze. Die letzten Wohnbauten auf dem Baufeld J (Erlenmatt Ost) befinden sich in der Schlussphase der Realisierung und werden das Quartier voraussichtlich 2027 baulich abschliessen.

Mit der Fertigstellung der letzten Bauetappe des Erlenmattparks im Frühjahr 2026 ist auch der Park vollständig realisiert. Der naturnahe Erholungsraum bildet den Abschluss der langjährigen Entwicklung des Quartiers.

Nach der Zwischennutzung des Erlenmattplatzes für temporäre Unterkünfte von Schutzsuchenden soll der Platz einer neuen Nutzung zugeführt werden. Über die künftige Ausgestaltung und Nutzung wird zu gegebener Zeit informiert.

 

Kontakt

Robert Stern
Projektleiter
+41 61 267 67 44robert.stern@bs.ch