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St. Jakobshalle, Modernisierung

Bilder

Projektbeschrieb

Die ursprünglichen Projektverfasser der St. Jakobshalle waren der Architekt Giovanni Panozzo und der Ingenieur Albert Schmidt. Die Halle mit ihrem achteckigem Grundriss sollte als reine Sporthalle genutzt werden. Gefordert war ein Dach, was pragmatisch und kostengünstig vor Kälte, Hitze und Niederschlägen schützt. So entstand das markante Hängedach aus nur 7.5 cm starkem Leichtbeton, das wie ein leichtes Tuch 90m weit über die stützenlose Halle spannt.

Nach 20 Betriebsjahren erfolgte eine erste Anpassung der Halle aufgrund veränderter Nutzungen: Die St. Jakobshalle wurde nicht mehr ausschliesslich als Sporthalle, sondern auch für grössere Anlässe genutzt. Events und Konzertveranstaltungen erforderten Aufhängemöglichkeiten an der Decke und die Akustik musste verbessert werden. 1992 erfuhr die St. Jakobshalle deshalb eine Sanierung, um der multifunktionalen Nutzung gerecht werden zu können. Das Dach wurde unten mit T-förmigen Stahlbändern verstärkt, welche an den Binderköpfen verankert wurden. Dadurch erhöhte sich das Tragvermögen des Daches. Seither konnten an definierten Punkten Lasten bis zu 1.5 Tonnen aufgehängt werden. Seit dieser Sanierung sind die Anforderungen in der Eventbranche allerdings kontinuierlich gestiegen. Um für Veranstalter attraktiv zu bleiben, musste die Halle nochmals aufgewertet werden. Auf Basis eines Wettbewerbs erfuhr die St. Jakobshalle zwischen 2014 und 2018 eine tiefgreifende Gesamtsanierung, welche der Halle nebst einer zeitgemässen Gebäudetechnik auch grosszügige und attraktive Publikumsflächen bescherte. 

Die Entwicklung geht weiter: auf Grundlage wertvoller Betriebserfahrungen sowie aktuellen Branchentrends stehen 2025 / 2026 weitere Modernisierungen an. Ein Highlight ist die Erhöhung der Aufhängelasten auf 3 Tonnen, was die Attraktivität für internationale Gross-Events massiv steigert. Die Verstärkung des Daches bleibt jedoch unsichtbar. So wird die Architektur und der charakteristische Raumeindruck nicht entfremdet, denn das Gebäude wurde bereits 1980 mit der Auszeichnung Guter Bauten geehrt.

Meilensteine

Termin
Beschrieb
2023
Planerwahl
2024 - 2025
Projektierung
2025 - 2026
Realisierung
2026
Bezug

Planerteam

Projektverfasser
 
Architektur 
Brandenberger Kloter Architekten AG, Basel
Baumanagement
Dietziker Partner AG, Basel
Bauingenieur
Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel (Gebäude)
Schmidt + Partner Bauingenieure AG, Basel (Dachlast)
Elektroingenieur
Eplan AG, Reinach
HLK-Ingenieur
Waldhauser + Hermann AG, Münchenstein
Sanitäringenieur
Schmutz + Partner AG, Basel

Zuständige Fachstellen

Städtebau & Architektur, Hochbau
Immobilien Basel-Stadt
Tiefbauamt Basel-Stadt

Hochbau

Münsterplatz 11
4001 Basel