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Einladung zur 97. Gesamtkonferenz der Kantonalen Schulkonferenz des Kantons Basel-Stadt

News

Mittwoch, 18. März 2026, 8 bis 12.15 Uhr

Simon Rohner
Simon Rohner

Erdnüsschen aus Saitan?
Ich bin mehr als «nur» Lehrperson. Zum Beispiel koche ich gerne! Dabei stellen Rezepte für mich wichtige Ausgangspunkte dar. Aber was folgt danach? Ich verfolge einen eher pragmatischen und resultatorientierten Ansatz: Für wen koche ich? Welche Zutaten sind verfügbar? Wie kann ich daraus den gewünschten Geschmack erzielen? Wo muss ich gegebenenfalls improvisieren? Dieser Ansatz benötigt: Wissen um eigene Fähigkeiten und deren Grenzen. Vertrauen in das eigene Improvisationstalent (und dessen Grenzen!). Wissen um Einsatzmöglichkeiten von Ingredienzen. Kosten- und Effizienzmanagement. Und eine approximative Einschätzung der Wünsche und Vorlieben meiner «Kunden». (Vielleicht am wichtigsten!) Aber: Bei aller Flexibilität sind gewisse Faktoren nicht zu ändern. Wer wünscht sich eine Lauchweihe ohne Lauch, ein Raclette ohne Käse? Erdnüsschen aus Seitan? Gewisse Zutaten sind ersetzbar, andere nicht. Es gibt also eine Grenze bezüglich der Flexibilität.

Flexibilität und Improvisation müssen aber auch in der Schule ihre Begrenzung, ihre Rahmung haben. Entsprechend skeptisch begegnen wir manchen schulorganisatorischen Visionen, in denen wichtige Grenzen verwischt werden. Visionen einer Schule, die immer geöffnet und für alles da ist. Visionen, in der die Unterschiede zwischen Professionen und Professionalität aufgelöst werden und alle überall übernehmen, einspringen, aushelfen «können» – egal ob Betreuung, Unterricht, Heilpädagogik, Sozialpädagogik, Coaching, Integration. Damit Schule gelingt, braucht es für mich – wie beim Kochen – beides: Ingredienzen, die in ihrer Unterschiedlichkeit erkennbar bleiben, und Freude am Zusammenfügen und Kombinieren, aus der auch Neues entstehen kann.

Ich liebe es, zu kochen. Ich liebe es, zu unterrichten.

Simon Rohner, Präsident der KSBS

Programm
NETZWERKTEIL 

mit Tischmesse von schulnahen Anbietenden und Organisationen. «S het, so lang s het»: Offeriert werden Kaffee und Gipfeli im Foyer vor der Halle (Einlass ab 7.30 Uhr).

ERÖFFNUNG UND BEGRÜSSUNG IN DER ST. JAKOBSHALLE (BEGINN 8.30 Uhr)

  • Grusswort und Rückblick des Präsidenten der Kantonalen Schulkonferenz, Simon Rohner
  • Grusswort des Vorstehers des Erziehungsdepartements, Mustafa Atici

GESCHÄFTLICHER TEIL

  1. Bezeichnung der Stimmenzählenden und des Wahlbüros
  2. Protokoll der 96. Jahresversammlung vom 19. Februar 2025 und Tagesordnung der GeKo 2026
  3. Jahresbericht der KSBS 2025
  4. Ersatzwahl in den Leitenden Ausschuss
  5. Anträge

«OPEN MIC» (NEU)

«Das hat mir an meiner Schule, in meinem Unterricht Freude bereitet: …»
«Hier wünsche ich mir Veränderung:  ….»
«Hier wünsche ich mir eine Erklärung: ….»
Möglichkeit für kurze Statements von KSBS-Mitgliedern. Unzensuriert. Konstruktiv. Maximal 90 Sekunden.

KURZE PAUSE (NEU)

Offeriert werden Mineralwasser und Äpfel. Dauer: 30 Minuten.

RAHMENPROGRAMM 

Das Zauberduo Domenico verbindet Magie und Schule. Verblüffend. Humorvoll. Charmant. 

WEITERBILDUNGSTEIL: «KI. SCHULE. VERANTWORTUNG.»

Input-Referat von Mandy Schiefner-Rohs, Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung (Rheinland-Pfälzische Technische Universität).

ABSCHLUSS UND BEKANNTGABE DES WAHLERGEBNISSES

GEKO-NACHMITTAG

Der Nachmittag wird von den Konferenzen an den Standorten verantwortet.

Organisatorisches zur Gesamtkonferenz

TEILAHME, STIMMRECHTSAUSWEIS, STIMMKARTE UND WAHLZETTEL 

Die Teilnahme an der Gesamtkonferenz ist obligatorisch für alle, die an den Basler Schulen mit pädagogischem Auftrag angestellt sind. Dies betrifft Lehrpersonen, Fachpersonen, Schulleitungen, Mitarbeitende und Leitungen der Tagesstrukturen, Qualifizierte Assistenzen. Begründete Absagen sind an die Geschäftsstelle der KSBS zu richten: sekretariat@ks-bs.ch.

Die GeKo ist eine Grossveranstaltung. Beim Einlass in die St. Jakobshalle findet obligatorisch eine Eingangskontrolle statt. Bitte kommen Sie unbedingt frühzeitig (Türöffnung ab 7.30 Uhr) und halten Sie ihren Stimmrechtsausweis für die Eingangskontrolle bereit, um einen pünktlichen Beginn zu gewährleisten. Der Stimmrechtsausweis wird allen stimmberechtigten Mitgliedern zusammen mit der Stimmkarte und dem Wahlzettel per Post zugestellt. Auf dem Stimmrechtsausweis befindet sich ein QR-Code, welcher Sie zum Einlass berechtigt. Verloren gegangene Stimmrechtsausweise können vor dem 17. März bei der Geschäftsstelle der KSBS ersetzt werden. 

ANMELDUNG FÜR GÄSTE

Als Gäste herzlich willkommen sind die Mitglieder der Behörden, die Mitarbeitenden des Erziehungsdepartements, die Dozierenden der Universität und der Fachhochschule, die Lehrpersonen der privaten Schulen, Vorpraktikantinnen und Vorpraktikanten, Studierende der Pädagogischen Hochschule, die pensionierten Lehr-, Fach- und Leitungspersonen, die regionalen Medien, die Mitglieder des Grossen Rates und des Erziehungsrates. 

Gäste müssen sich über diesen Link bis zum Freitag, 13. März 2026, anmelden und erhalten dann am Montag, 16. März 2026, eine E-Mail mit weiteren Informationen. 

EINLASS, VERPFLEGUNG UND PAUSE

Türöffnung ist um 7.30 Uhr. Der Zutritt ist nur über den Haupteingang der St. Jakobshalle möglich. Ab Türöffnung beginnt der Netzwerkteil mit der Tischmesse von schulnahen Organisationen und Anbietenden. Dazu werden Kaffee und Gipfeli offeriert. «S het, so lang s het». 

Die Veranstaltung in der Halle beginnt pünktlich um 8.30. Wir bitten Sie, sich vorher auf Ihre Sitzplätze in der Halle zu begeben. In der Pause werden Mineralwasser und Äpfel offeriert. Die Pause dauert 30 Minuten.

ANFAHRT UND PARKPLÄTZE

Die KSBS empfiehlt dringend, mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Bitte benützen Sie für Velos unbedingt die offiziellen und ausgewiesenen Veloparkplätze. Stellen Sie keine Velos in ausgewiesenen Autoparkplätzen oder vor dem Halleneingang ab. Für motorisierte Privatfahrzeuge stehen kostenpflichtige Parkplätze gleich neben der Halle und im Untergeschoss des St. Jakobsparks zur Verfügung.

BEHINDERTENGERECHTE LOKALITÄT

Der Zugang zur St. Jakobshalle ist an der Gesamtkonferenz auch für Personen mit einer Behinderung gewährleistet. Falls Sie diesbezüglich nähere Auskünfte oder eine persönliche Betreuung wünschen, bitten wir Sie um frühzeitige Kontaktierung unserer Geschäftsstelle via sekretariat@ks-bs.ch.

Erläuterungen zum geschäftlichen Teil des Programms
STIMMENZÄHLENDE UND WAHLBÜRO

Die Wahlen und Abstimmungen werden von den Stimmenzählenden beaufsichtigt und ausgezählt. Die Schulstandorte, welche Stimmenzählende stellen, wurden an der KSBS-Vorstandssitzung vom 15. Dezember 2025 bestimmt.

PROTOKOLL DER GESAMTKONFERENZ 2025 

Das Protokoll wurde an der KSBS-Vorstandssitzung vom 15. Dezember 2025 besprochen und wird der Gesamtkonferenz vom Vorstand zur Genehmigung empfohlen. Es kann auf der Website der KSBS eingesehen werden.

KSBS-JAHRESBERICHT 2025

Der Jahresbericht legt Rechenschaft über die Arbeit der KSBS ab. Er ist in diesem Schulblatt abgedruckt. Der Vorstand hat den Jahresbericht an seiner Sitzung vom 26. Januar 2026 zur Kenntnis genommen und empfiehlt ihn der Gesamtkonferenz zur Annahme.

ERSATZWAHL IN DEN LEITENDEN AUSSCHUSS

Judith Röthlin stellt sich als Nachfolgerin von Marianne Schwegler im Leitenden Ausschuss der KSBS zur Verfügung. Der KSBS-Vorstand empfiehlt Judith Röthlin einstimmig zur Wahl an der GeKo 2026. 

ANTRÄGE

Anträge waren dem Leitenden Ausschuss bis spätestens Freitag, 20. Februar 2026, schriftlich vorzulegen.

Judith Röthlin
Judith Röthlin

Judith Röthlin stellt sich vor
Der KSBS-Vorstand empfiehlt Judith Röthlin einstimmig zur Wahl an der GeKo 2026. Judith Röthlin würde bei erfolgreicher Wahl ab Schuljahr 26/27 die Nachfolge von Marianne Schwegler im Leitenden Ausschuss der KSBS antreten. Judith Röthlin wurde von einer Findungskommission aus den Bewerberinnen ausgewählt. Die Findungskommission setzte sich aus drei KSBS-Vorstandsmitgliedern und den vier verbleibenden Mitgliedern des Leitenden Ausschusses zusammen. Nachfolgend stellt sich Judith Röthlin in eigenen Worten vor: 

Liebe KSBS-Mitglieder,

Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen, hat mir schon immer Freude bereitet. Bereits während meiner eigenen Schulzeit begann ich damit, Schwimmkurse zu geben. Meine berufliche Laufbahn als Lehrerin begann ich in der Orientierungsschule und wechselte im Zuge der Schulharmonisierung an die Sekundarschule. Seit ungefähr neun Jahren darf ich meinen Standort, die Sekundarschule St. Alban, im Konferenzvorstand vertreten.

SCHULE UND WELT

Würde ich einem Kind erklären, was Schule bedeutet, würde ich es vielleicht wie folgt ausdrücken: «Die Schule ist ein grosses Haus mit vielen Zimmern. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler ganz viele verschiedene Dinge, nicht nur Lesen und Schreiben.» Mit anderen Worten: Schule ist noch so viel mehr als Unterricht.

Die Aufgabe der Schule besteht nicht nur darin, Wissen zu vermitteln, sondern Kinder und Jugendliche auf die Welt vorzubereiten, in der sie sich später zurechtfinden müssen. Unsere Welt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Damit wandeln sich auch die Ansprüche und Erwartungen an die Schule, und in diesem Spannungsfeld zu arbeiten, ist nicht immer einfach.

SCHULE UND WANDEL

Die Erwartungen an Lehr-, Fach- und Leitungspersonen werden zunehmend komplexer. Durch meine Arbeit im Konferenzvorstand habe ich einen vertieften Einblick gewonnen, welche Themen und Rahmenbedingungen die Schule beeinflussen und bewegen. Der Druck auf das System Schule nimmt zu, und dies hat auch Auswirkungen auf die Organisation der Arbeit an den Schulen, auf die pädagogische Qualität und auf die Gesundheit der Mitarbeitenden.

Es ist wichtig, dass diejenigen, die über die Arbeitsbedingungen in der Schule entscheiden, auch die Stimmen aus der Basis hören. Denn das Wohlbefinden der Mitarbeitenden an der Schule ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass gute Arbeit geleistet werden kann.

SCHULE IN THEORIE UND PRAXIS

Die Arbeit des Leitenden Ausschusses als Bindeglied zwischen der Basis und den Leitungspersonen in den Schulbehörden und der Verwaltung ist deshalb von grosser Bedeutung. Denn der theoretische Blick von aussen auf die Schulpraxis ist nicht immer deckungsgleich mit der Praxis an sich: Nur die direkt Betroffenen sehen und spüren wirklich, wo die Probleme liegen und welche Auswirkungen bestimmte Massnahmen haben.

Ich freue mich darauf, mit meiner Arbeit im Leitenden Ausschuss die Leitungs-, Lehr- und Fachpersonen vertreten zu dürfen und damit der Schule eine Stimme nach aussen zu geben.

Ich würde mich freuen, an der GeKo 2026 von euch in dieses Amt gewählt zu werden.

Mit freundlichen Grüssen,
Judith Röthlin

Rahmenprogramm
ZAUBERDUO DOMENICO

Das Zauberduo Domenico – der Berner Zauberer Dominik Zemp und der Basler Zauberer Nico Andreani – steht seit über 15 Jahren gemeinsam auf der Bühne und begeistert mit einer mitreissenden Mischung aus fingerfertiger und humoristischer Zauberei, die vom ersten Moment an für grosses Staunen und herzhaftes Lachen sorgt. Ihre verblüffenden Zauberillusionen präsentieren sie charmant, pointiert und mit viel Witz. 

An der GeKo 2026 verbindet das Zauberduo Domenico Magie und Schule: Lehrpersonen zaubern mit, erleben hautnah, wie Naturgesetze ins Wanken geraten und werden im Handumdrehen von Lehrenden zu staunenden Lernenden. Ob das Publikum die Zauberprüfung besteht?

Eine interaktive, kurzweilige Show zum Staunen, Lachen und Mitmachen – und am Ende versteht man… nichts!

Mandy Schiefner-Rohs
Mandy Schiefner-Rohs

Weiterbildung
«KI. SCHULE. VERANTWORTUNG»

INPUTREFERAT MIT PUBLIKUMSBETEILIGUNG VON MANDY SCHIEFNER-ROHS

KI-Anwendungen sind längst Teil des schulischen Alltags – oft schneller, als Schule darauf reagieren kann. Sie werfen Fragen auf nach Verantwortung, nach guten Entscheidungen und nach dem, was Schule leisten soll. Der Vortrag von Mandy Schiefner-Rohs, Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU), nimmt diese Spannungen auf und bietet Orientierung. Sie zeigt, warum es nicht um einfache Antworten geht, sondern um bewusste Entscheidungen auf allen Ebenen von Schule. Dabei werden pädagogische, organisatorische und praktische Perspektiven miteinander verbunden. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit Unsicherheit zu gewinnen und Schule aktiv zu gestalten.