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Tramnetzentwicklung

Das Tram ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Basel. Die Weiterentwicklung des Tramnetzes ermöglicht eine umweltfreundliche Erschliessung der Stadt und hilft mit, die Klimaziele auch mit dem Wachstum des Kantons zu erreichen. Auf dieser Seite erhalten Sie alle Informationen zur Tramnetzentwicklung und dem Tramnetz 2030.

BLT und BVB Tram fahren vor Bahnhof Basel SBB.
© Robert Adam

Warum braucht es die Tramnetzentwicklung?

Die Region Basel ist wirtschaftlich erfolgreich und bietet eine hohe Lebensqualität. Zu einer attraktiven Region gehört ein gutes ÖV-Angebot mit Tramlinien, die die Fahrgäste zuverlässig, pünktlich und schnell ans Ziel bringen. Durch den gezielten Ausbau des ÖV-Angebots wird die Region für ihre Einwohnerinnen und Einwohner aber auch für die Wirtschaft noch attraktiver. Die Weiterentwicklung des Tramnetzes ermöglicht eine umweltfreundliche Erschliessung der Stadt und hilft mit, die Klimaziele auch mit dem Wachstum des Kantons und der Region zu erreichen.

Gründe für das Tram

Das Tram bildet das Rückgrat des ÖV in Basel. Aus gutem Grund: das Tram hat im Vergleich zu anderen Transportmitteln wichtige Vorteile. 

  • Flächeneffizienz: 
    Das Tram ist das flächeneffizienteste Transportmittel im städtischen Verkehr: Der Flächenbedarf pro beförderte Person ist kleiner als jener anderer Transportmittel. Ein gut besetztes Tram befördert in derselben Zeit mehr Fahrgäste von A nach B als ein gut besetzter Bus. 
  • Umweltfreundlichkeit:
    Das Tram ist ein klimafreundliches Transportmittel. Es trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass Basel-Stadt die Klimaziele erreichen kann.
  • Hoher Fahrgastkomfort
    Das Tram bietet für die Fahrgäste den höchsten Komfort. Dies zeigen die Kundenbefragungen, die im Auftrag der nordwestschweizer Kantone regelmässig durchgeführt werden.
  • Automatisierung
    Das Tram wird auf längerfristige Sicht automatisiert fahren können. Dies wird den Tramverkehr noch effizienter machen. 

Tramnetz 2030

Das Tramnetz 2030 ist eine erste Etappe der Tramnetzentwicklung. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben dieses gemeinsam mit den Transportunternehmen BVB und BLT erarbeitet. Auch die IGöV Nordwestschweiz wurde einbezogen. Das Tramnetz 2030 bietet Lösungen für die drängendsten Probleme im Tramnetz. 

Das Tramnetz 2030

  • entlastet die Innenstadt.
  • funktioniert zuverlässig.
  • macht Trams pünktlicher.
  • erschliesst neue Gebiete.
  • bringt Sie schneller von A nach B.

Das Tramnetz 2030 umfasst in Basel-Stadt vier neue Strecken. Dies sind einerseits kurze Gleisverbindungen durch den Margarethenstich, den Petersgraben und den Claragraben. Zudem wird eine neue Strecke zur Erschliessung des Klybeck-Areals geplant. 

Weitere Entwicklung

Um mit der Entwicklung der Region Basel Schritt zu halten, muss das Tramnetz auch längerfristig weiterentwickelt werden. 

Um mit der Entwicklung der Region Basel Schritt zu halten, muss das Tramnetz langfristig weiterentwickelt werden.

Für diesen Zeithorizont ist eine hochwertige Erschliessung der Wirtschaftsstandort Bachgraben geplant. Die neue Tramstrecke Tram Bachgraben verläuft vom Bahnhof St. Johann (Kreisel Lothringerplatz) über den Luzernerring, die Hegenheimerstrasse und die Belfortstrasse bis in das Gebiet Bachgraben. Die Tramverbindung entlastet zudem die Wohnquartiere im Grossbasel West vom Verkehr.

Auch der Campus Gesundheit mit dem Universitätsspital soll besser an den Bahnhof SBB angebunden werden. Dies soll mit dem Tram 30 über den Steinengraben und den Petersgraben geschehen. Später könnte das Tram 30 vom Petersgraben in den Cityring verlegt und zum Badischen Bahnhof verlängert werden. Damit wären die Uni und die Spitäler auch vom Badischen Bahnhof direkt mit dem Tram erreichbar.


Im Basler Norden befinden sich die grössten Entwicklungsgebiete des Kantons. Am Rhein sollen verschiedene Hafen- und Industrieareale umgestaltet werden. Die Erschliessung soll durch das Tram Klybeck-Westquai, als Folgeetappe des Trams Klybeck, erfolgen.

Schwerpunkt

Kontakt

Adrienne Hungerbühler
Projektleiterin
+41 61 267 43 27adrienne.hungerbuehler@bs.ch

Mobilität

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