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Menschen schwimmen im Fluss mit einer Brücke und Stadt im Hintergrund.

Basel - nachhaltig und lebenswert

Basel verbindet hohe Lebensqualität mit einer ambitionierten Nachhaltigkeitspolitik. Sauberes Wasser, gute Luft, viele Grünflächen, kurze Wege und eine offene Gesellschaft machen den Kanton zu einem attraktiven Wohn- und Lebensort. Gleichzeitig setzt Basel konsequent auf Klimaschutz, erneuerbare Energien, emissionsfreie Mobilität und nachhaltige Stadtentwicklung.

Lebensqualität: Basel weltweit unter den Top Ten

Personen sitzen auf Stühlen mit Blick au den Rhein und das Basler Münster.
Foto: Pati Grabowicz
© Basel Tourismus

Basel zählt gemäss der internationalen Ratingagentur Mercer weltweit zu den zehn Städten mit der höchsten Lebensqualität. Besonders sichtbar wird diese Lebensqualität im Sommer, wenn Tausende Einheimische und Gäste im Rhein schwimmen, der mitten durch die Basler Altstadt fliesst. Möglich ist dieses besondere Stadterlebnis dank der hohen Wasserqualität. 

Sauberes Trinkwasser und gute Luft
Basel bietet im Alltag beste Voraussetzungen für ein gesundes und angenehmes Leben. Über 200 öffentliche Brunnen stehen in der Stadt zur Verfügung, die meisten davon mit Trinkwasser in einwandfreier Qualität. Zudem hat sich die Luftqualität in den vergangenen Jahrzehnten laufend verbessert und liegt im schweizweiten Vergleich auf sehr gutem Niveau. 

Grüne Stadt
Hinzu kommen zahlreiche Grünflächen, die Basel als Wohn- und Lebensort attraktiv machen. Die Auszeichnung mit dem Gold-Label von Grünstadt Schweiz im Jahr 2024 bestätigt die überdurchschnittliche Qualität des Basler Stadtgrüns.

Person hält ein Kind im Handstand im Park, während zwei Kinder zuschauen.
Foto: Jean Jacques Schaffner
© Basel Tourismus

Basel entwickelt nachhaltigen Wohn- und Lebensraum

Die Umnutzung und Entwicklung von Arealen wie der Erlenmatt, des Walkewegs, des Westfelds oder des Areals VoltaNord nach den Prinzipien der nachhaltigen Quartierentwicklung schafft neuen Wohnraum, Arbeitsplätze, Schulen, Grünflächen und attraktive Freiräume. So wird gemäss dem Prinzip der «Schwammstadt» Regenwasser vor Ort aufgenommen und gespeichert, was einen naturnahen Umgang mit Niederschlägen ermöglicht. Für die Bewohnerinnen und Bewohner wirkt dies kühlend, das Stadtgrün erhält bessere Lebensbedingungen und die Gefahr von Überschwemmungen sinkt. Um der Klimaerwärmung zu begegnen, setzt der Kanton Basel-Stadt eine breite Palette an Massnahmen nach dem Stadtklimakonzept um.

  • Auf der Erlenmatt, wo sich einst der Güterbahnhof der Deutschen Bahn befand, entsteht seit 2007 ein neues Stadtquartier. Wohnungen für unterschiedliche Bedürfnisse, Büro- und Gewerbeflächen, ein Primarschulhaus und ein Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten sowie gastronomische Angebote machen die Erlenmatt zu einem lebendigen Stück Basel. Dazu kommen grosszügige und attraktive Frei- und Grünräume wie der Erlenmattpark, der öffentlichen Raum mit Naturschutz verbindet. 
Holzspielplatz mit Rutsche und Wohngebäude im Hintergrund.
Auf der Erlenmatt entsteht seit 2007 ein neues, nachhaltiges Stadtquartier. Foto: Sabine Schneeberger
© Kanton Basel-Stadt
  • Auf dem sechs Hektaren grossen ehemaligen Freizeitgartenareal Walkeweg entstehen preisgünstige Wohnungen für bis zu 650 Personen. Nach dem Prinzip «Low Cost – Low Energy» wird der Wärmebedarf der Gebäude minimiert und der Anteil erneuerbarer Energiequellen maximiert. Für den Bau einer neuen Schulanlage werden vor allem nachwachsende Rohstoffe wie Holz und Lehm eingesetzt. Erdsonden-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen ermöglichen eine eigene Energie- und Wärmeversorgung. Zudem entstehen grosszügige Naturflächen, ein begrünter Quartierplatz in der Mitte des Areals sowie im Osten ein Park mit offenen Wiesenflächen und Laubbäumen. 
  • Auch auf dem ehemaligen Gewerbe- und Industrieareal VoltaNord, das auch als Lysbüchel-Areal bekannt ist, entstehen derzeit rund 2’000 bis 2’500 Arbeitsplätze sowie Wohnraum für 1’500 bis 2’000 Personen. Zwei Drittel der neuen Wohnungen werden im preisgünstigen Segment angeboten. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung eines neuen, durchmischten Stadtteils. Dabei werden die bisherigen Arbeitsflächen verdichtet und erweitert, zugleich wird das bestehende Wohnquartier St. Johann ergänzt. Eine neue Primarschule, ein «Kultur- und Gewerbehaus», grosszügige Grünflächen und attraktive Freiräume tragen zur Lebensqualität im neuen Stadtquartier bei. 
Visualisierung des künftigen Lysbüchelplatzes.
Visualisierung des künftigen Lysbüchel-Platzes.
© Kanton Basel-Stadt
  • Auf dem Westfeld im Westen Basels entstehen rund 525 Genossenschaftswohnungen. In einer ersten Bauetappe wurden bis Anfang 2023 durch die Umnutzung des ehemaligen Felix Platter Spitals und durch diverse Neubauten 459 Wohnungen sowie unterschiedlich grosse Gewerberäume und Räum­lichkeiten für öffentliche Nutzungen realisiert. Durch die Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes sind weitere Gewerberäume entstanden. In der zweiten Bauetappe werden bis 2027 nochmals 66 Wohnungen sowie Flächen für Quartiernutzungen und Dienstleistungen hinzukommen. 

Basel setzt sich für Offenheit und Gleichstellung ein

Gruppe von Menschen in einem Gespräch.
In Basel leben Menschen aus rund 160 Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Lebensrealitäten friedlich zusammen.
© Kanton Basel-Stadt

Basel ist eine offene und internationale Stadt. Menschen aus rund 160 Ländern sowie mit unterschiedlichen Kulturen und Lebensrealitäten leben hier zusammen. Vielfalt, Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe prägen das Zusammenleben und machen Basel zu einem gastfreundlichen Ort für Menschen aus aller Welt. 

Für Gleichstellung, Diversität und Teilhabe
Gleichstellung und Diversität haben in Basel einen hohen Stellenwert. Basel-Stadt hat als erster Kanton in der Schweiz ein Integrationsleitbild verabschiedet, ein Behindertenrechtegesetz eingeführt, das sich auf alle Lebensbereiche bezieht, und 2025 den gesetzlichen Gleichstellungsauftrag über die binären Geschlechter Mann und Frau hinaus auf sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität ausgeweitet. Der Kanton ergreift Massnahmen, um Diskriminierung zu verhindern und den Zugang zu allen Lebensbereichen zu erleichtern und fördert Dialog und Verständigung in der Gesellschaft. 

Gegen Diskriminierung und Feindlichkeiten
Als Mitglied der European Coalition of Cities Against Racism setzt sich Basel aktiv gegen Rassismus ein und als Mitglied der Allianz Digitale Inklusion Schweiz ADIS für den Abbau von Barrieren im digitalen Raum. Im Rahmen des Rainbow Cities Network fördert Basel zudem den Wissensaustausch, die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen Städten im Bereich LGBTIQ. 

Weiterführende Informationen: Gleichstellung & Diversität

Der klimafreundlichste Kanton der Schweiz

Luftaufnahme des Wasserkraftwerks Birsfelden
Der Strom der Industriellen Werke Basel (IWB) stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Im Bild: das Wasserkraftwerk Birsfelden.
© IWB

Gemäss Klima-Ranking des WWF Schweiz ist Basel-Stadt der klimafreundlichste Kanton der Schweiz. Der Kanton will seine Treibhausgasemissionen bereits bis 2037 auf netto null reduzieren – ein im nationalen und internationalen Vergleich sehr anspruchsvolles Ziel.  

Kantonale Klimaschutzstrategie
Grundlage dafür sind eine kantonale Klimaschutzstrategie und ein Aktionsplan mit konkreten Massnahmen in zentralen Handlungsfeldern wie Mobilität, Gebäude und Energieversorgung. Ein regelmässiges Monitoring sorgt für Transparenz und ermöglicht die laufende Weiterentwicklung der Klimaschutzpolitik. 

Energiestadt GOLD
Seit 2006 trägt Basel das Label Energiestadt GOLD. Da neben der Stadt Basel auch die Gemeinden Riehen und Bettingen als Energiestädte zertifiziert sind, gilt Basel-Stadt als Energiestadt-Kanton – eine Seltenheit im nationalen Vergleich. 

100 Prozent erneuerbarer Strom 
Der Strom des lokalen Energieversorgers Industrielle Werke Basel (IWB) stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Öl- und Erdgasheizungen werden im Kanton Basel-Stadt bis 2037 vollständig durch erneuerbare Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Fernwärme ersetzt (siehe Bestand der Heizungen im Kanton Basel-Stadt).  

Grosses Fernwärmenetz
Die IWB betreiben aktuell ein 120 Kilometer grosses Fernwärmenetz. Bis 2037 soll es auf 180 Kilometer erweitert werden und 81 Prozent des Wärmebedarfs der Stadt abdecken. Zudem wird die Fernwärmeproduktion vollständig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt. 

Basel setzt auf nachhaltige Mobilität

Zwei Männer laden ein Elektroauto an einer Ladestation auf.
Basel baut die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kontinuierlich aus (Foto: Niels Franke).
© IWB

Bis Ende 2027 wird der öffentliche Verkehr in Basel vollständig emissionsfrei betrieben. Die Basler Verkehrsbetriebe BVB elektrifizieren ihre Busflotte bis dahin vollständig.  

Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
Gleichzeitig wird die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kontinuierlich ausgebaut. Per Ende 2026 werden bereits rund 200 öffentliche Ladestationen verfügbar sein – ein im Schweizer Städtevergleich überdurchschnittlicher Wert. 2018 wurde der Kanton Basel-Stadt für seine ausserordentlichen Bemühungen zur Förderung der Elektromobilität von Swiss eMobility mit dem «Goldenen Stecker» ausgezeichnet. 
Weiterführende Informationen zur kantonalen Förderung der Elektromobilität finden sich hier.

Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs
Mit dem Mobilitätsfonds verfügt der Kanton Basel-Stadt über ein Instrument zur Förderung von Projekten in der trinationalen Agglomeration, die den Verkehr umweltfreundlicher machen und der Bevölkerung konkret zugutekommen. Dazu zählen unter anderem Park-and-Ride-Anlagen, Sharing-Systeme sowie Fuss- und Velowege. 

Gut ausgebaute Veloinfrastruktur
Basel bietet bereits heute eine gut ausgebaute Veloinfrastruktur mit einem dichten und sicheren Veloroutennetz. Zudem verfügt die Stadt mit «Velospot Basel» über ein flächendeckendes und leicht zugängliches Veloverleihsystem. 

U-Abo für öffentliche Verkehrsmittel
Das U-Abo ermöglicht freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten Tarifverbund Nordwestschweiz. Jugendliche aus dem Kanton Basel-Stadt bis 25 Jahre erhalten das U-Abo zum vergünstigten Preis von nur 365 Franken pro Jahr. 

Nachhaltigkeit an der Universität Basel studieren

Kollegiengebäude der Universität Basel
Das Kollegiengebäude der Universität Basel - der ältesten Hochschule der Schweiz. Foto: Mark Niedermann
© Universität Basel

Die Universität Basel ist die älteste Universität der Schweiz und zählt gemäss internationalen Rankings zu den 100 besten Hochschulen der Welt. Auch im Bereich Nachhaltigkeit ist sie stark positioniert: Im QS Sustainability University Ranking 2026 belegt sie weltweit den 80. Platz.  

Erster internationaler Bachelorsstudiengang
Ab 2028 kann an der Universität Basel der erste internationale Nachhaltigkeits-Bachelorstudiengang der Schweiz absolviert werden. Der Studiengang verfolgt einen interdisziplinären Ansatz an der Schnittstelle von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft und stärkt die Ausbildung von Fachkräften für die nachhaltige Transformation. 

Weiterführende Informationen