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Baukultur vor Ort 2026

Innenhof im Kleinbasel.
© Foto: Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt, Klaus Spechtenhauser

Führungen

Viele Bauten mögen durch ihre beeindruckende Grösse faszinieren. Mit der Führungsreihe «Klein & fein» thematisieren wir das Gegenteil: Objekte, Architekturen und Bauten von bescheidener Grösse, die gestalterisch, architektur- oder konstruktionshistorisch nicht minder bedeutsam sind. Stehen sie im öffentlichen Raum, bestimmen sie ganz wesentlich die Atmosphäre einer Stadt, ihren spezifischen Charakter und auch ihre Unverwechselbarkeit; obwohl sie häufig gar nicht wahrgenommen oder «übersehen» werden.

Die Führungsreihe beginnt am 28. April mit einem Auftaktreferat von Kunstdenkmäler-Autor Martin Möhle im Kleinen Klingental, die erste Führung vor Ort findet am 21. Mai statt. Das Programm und alle weiteren Infos finden Sie auf der Detailseite zu den Führungen 2026 oder direkt auf unserer Veranstaltungssite basler-baukultur.ch.

Denkmaltag

Die Europäischen Tage des Denkmals finden 2026 am Wochenende vom 12./13. September statt. Das schweizweite Motto heisst «In Gefahr?». Wir lassen die – in vielerlei Hinsicht brisante – Gefahrenzone hinter uns, fokussieren uns lieber auf den gesicherten Bereich und zeigen Bauten und Objekte, die denkmalgerecht, sorgfältig und zukunftstauglich aktualisiert worden sind. Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf den Samstag, 12. September, Führungen und Rundgängen werden «Im Kleinbasel und darüber hinaus» stattfinden.

Programm, Details etc. folgen zeitgerecht auf dieser Website bzw. auf unserer Veranstaltungssite basler-baukultur.ch.

Ausserdem & etwas subjektiv

Gern verweisen wir auf das Open House Basel-Wochenende am 9./10. Mai, an dem wiederum zahlreiche Bauten in Basel und Umgebung zu besichtigen sind.

Noch bis 8. Mai ist am Hönggerberg der ETH Zürich die Ausstellung Tendenzen at 50: Portrait of an Exhibition zu sehen. Die Schau rekonstruiert die legendäre Ausstellung Tendenzen – Neuere Architektur im Tessin von 1975 und thematisiert, wie dadurch eine regionale Architekturkultur an Bedeutung gewann und architektonische Diskurse im In-, aber auch Ausland zu prägen begann.

Im ZAZ Bellerive lohnt der Besuch der Ausstellung Zürich: Dialoge zur Verdichtung. Im Zentrum steht die Fragestellung, wie die immer komplexer werdenden Anforderungen an den städtischen Lebensraum unter einen tragfähigen Hut gebracht werden können. Wie solch eine ganzheitliche Stadtentwicklung aussehen könnte, wird hier am Beispiel Zürich zur Diskussion gestellt.

Wer etwas weiter schweift in Richtung Osten, dem sei die Ausstellung Global – Neutral. Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989 im Architekturzentrum Wien zu empfehlen. Die sorgfältig recherchierte Schau zeigt das Schaffen österreichischer Architekt*innen, die zwischen 1955 und 1989 in afrikanischen und asiatischen Ländern tätig waren – in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche, in der viele Staaten ihre Unabhängigkeit von Kolonialmächten erlangten und internationale Kooperationen vom Kalten Krieg geprägt waren.

Auf dem Weg nach Wien kann man natürlich auch noch kurz Halt machen in Salzburg, um im Museum der Moderne Charlotte Perriand. Moderne leben: Design, Fotografie, Architektur zu besuchen. Erst in den letzten Jahren ist das Schaffen der Architektin und Möbeldesignerin Charlotte Perriand (1903–1999) in adäquater Form gewürdigt worden. Zweifellos zählt sie mit ihrem ganzheitlichen Gestaltungsansatz zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Dies der Stand der Dinge im April 2026.
Wir wünschen vielfältige baukulturelle Entdeckungen!

Kantonale Denkmalpflege

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