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Veranstaltungen der Abteilung Sucht

Die Abteilung Sucht informiert und sensibilisiert die Bevölkerung rund um das Thema Sucht. Sie plant Aktivitäten und Veranstaltungen für verschiedene Anspruchsgruppen. Für Fachpersonen steht sie als kompetente Partnerin zur Seite und organisiert Tagungen.

Forum für Suchtfragen 2026

Wir und die «Anderen»

Das diesjährige Forum für Suchtfragen findet am 29. Oktober 2026 statt und widmet sich dem Thema Stigma und Sucht. Mit Referaten wird die Thematik umfangreich von verschiedenen Perspektiven beleuchtet: 

  • Was ist Stigmatisierung und welche Auswirkungen hat sie auf Personen mit Suchtproblemen?
  • Hat die IV-Anerkennung von Suchterkrankungen zur Enstigmatisierung beigetragen? Welche Hürden bestehen nach wie vor?
  • Was bedeutet Stigmatisierung in der Suchtprävention und wie kann diese erfolgreich überwunden werden?
  • Wie kann Stigmatisierung aus Sicht einer Klinik «bekämpft» werden?
  • Wie kann Drug Checking für Anabolika zur Entstigmatisierung beitragen?

Abgerundet wird die Fachtagung mit einer Podiumsdiskussion zu Lösungsansätzen, mit welchen die Entstigmatisierung vorangetrieben werden kann.

Wir freuen uns Sie am Forum für Suchtfragen begrüssen zu dürfen. Das definitive Programm und das Anmeldeformular werden Ende August publiziert.

Die Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt organisiert die Tagung jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen. Sie ermöglicht es, aktuelle Themen zu diskutieren und den Austausch zu fördern.


Forum für Suchtfragen 2025

Jugend - Zwischen Rausch und Reflexion

Das Forum für Suchtfragen am 14. November 2025 widmete sich dem Thema Jugend – Zwischen Rausch und Reflexion. Interessante Referate beleuchteten das Konsumverhalten junger Menschen und Angebote für Jugendliche von verschiedenen Seiten.


Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme

Der Aktionstag verfolgt das Ziel, die Bevölkerung für die Belastungen von Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angehörigen zu sensibilisieren. Er steht unter dem Motto «verstehen statt verurteilen», womit die Stigmatisierung von betroffenen Menschen angesprochen wird. Diese ist eine zusätzliche grosse Belastung und stellt eine Hürde dar, um Unterstützungsangebote anzunehmen.

Der diesjährige Nationale Aktionstag Alkoholprobleme fand am 21. Mai 2026 statt. Die Abteilung Sucht lud interessierte Personen aus diesem Anlass ein, kostenlose Stadtführungen mit dem Verein Surprise oder dem Basler Stadtführer Grabmacherjoggi zu besuchen.

Die Abteilung Sucht beteiligt sich seit vielen Jahren mit diversen Aktivitäten am Aktionstag. Damit leistet sie einen Beitrag das Thema sichtbar zu machen, zu sensibilisieren und einen offenen Dialog zu fördern. Im Jahr 2025 wurde insbesondere das fremdsprachige Beratungsangebot in Basel-Stadt beworben.



Aktionswoche für Kinder von Eltern mit Suchterkrankung

Man schätzt, dass in der Schweiz 100'000 Kinder in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil alkoholkrank ist. Diese Kinder haben im Vergleich zu Kindern aus Familien ohne Alkoholbelastung ein höheres Risiko, später auch ein Suchtproblem zu entwickeln. 
Sie erleben unterschiedliche Belastungen.

Eine Suchterkrankung in der Familie stellt ein Tabu dar. Betroffene Kinder finden oft keine Wege, ihre Gefühle wie Scham, Wut oder Angst zu äussern. Die Nationale Aktionswoche für Kinder von Eltern mit Suchterkrankung möchte das Tabu brechen. Ziel ist es, die Öffentlichkeit sowie Fachinstitutionen für die Situation dieser Kinder zu sensibilisieren. Es soll ein Umfeld entstehen, in dem Eltern, Kinder, Nahestehende und Fachpersonen sich mitteilen können und Hilfe finden.

Die Abteilung Sucht beteiligt sich seit 2019 aktiv an der Aktionswoche.

Lesung und Podiumsgespräch «Kindheit im Schatten der Sucht»

Im Rahmen der Basler Aktionstage Psychische Gesundheit sprach der Bündner Rapper und Autor Gian-Marco Schmid alias Gimma über seine Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter – geprägt von Scham, Angst, fehlender gesellschaftlicher Verbundenheit und dem Wunsch nach Normalität. In seinem Buch Abschiede von Mutter erzählt er eindringlich vom Leben am Rand der Verwahrlosung. Im anschliessenden Podiumsgespräch mit Fachpersonen wurden familiäre Belastungen, gesellschaftliche Tabus und Wege der Aufarbeitung beleuchtet.

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung der Lesung und des Podiumsgesprächs an:

© Youtube / prevent_bs

Kontakt

Abteilung Sucht

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Malzgasse 30
4001 Basel

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 17.00 Uhr

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