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Trinationale und regionale Zusammenarbeit

Die nationale, internationale und regionale Zusammenarbeit des Kantons Basel-Stadt wird massgeblich durch das Präsidialdepartement koordiniert. Es klärt die Interessen aus der trinationalen Metropolitanregion Basel ab und vertritt diese in institutionellen Gremien.

Landkarte trinationale Zusammenarbeit
Aufgrund der besonderen geografischen Lage Basels ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für den Kanton Basel-Stadt sehr wichtig.

Gremien im Oberrheinraum

Die deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz (ORK) ist für den Kanton Basel-Stadt das wichtigste Gremium für die regionale Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg.

Die drei Länder übernehmen abwechselnd für jeweils ein Jahr die ORK-Präsidentschaft. Im Jahr 2025 hatte der Basler Regierungspräsident Dr. Conradin Cramer den Schweizer Vorsitz der ORK. 2026 übernahm die französische Delegation mit dem neuen Präfekten der Region Grand Est, M. Amaury de Saint-Quentin, die Leitung. 

Die französische Präsidentschaft setzt ihre Schwerpunkte auf eine widerstandsfähige Region, ein gutes Lebensumfeld sowie eine stärkere Zusammenarbeit in Bildung, Kultur und Sport. Der Kanton Basel-Stadt leitet zusammen mit dem Kanton Aargau die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Arbeit. In dieser Arbeitsgruppe will er wirtschaftliche Fragen über die Grenzen hinweg klären und Hindernisse abbauen.

Auch im Bereich Jugend engagiert sich der Kanton Basel-Stadt. Am Jugendforum der ORK am 22. November 2025 in Basel wurde über die Gründung eines Jugendrats für die Oberrheinregion diskutiert. Ziel des Jugendrats ist es, dass junge Menschen auch über die Landesgrenzen hinweg gehört werden. Rund 60 Jugendliche waren sich mehrheitlich einig, dass diese Idee weiterverfolgt werden soll. Viele von ihnen möchten sich im Jahr 2026 aktiv am Aufbau eines solchen Jugendrates beteiligen.

Des Weiteren wird der Kanton Basel-Stadt seine Mitgliedschaft in der ORK weiterhin für die Sensibilisierung wichtiger politischer Akteure am Oberrhein für die Bedeutung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union nutzen.

Weiter ist der Kanton Basel-Stadt im Oberrheinrat (ORR), der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) und dem Städtenetz Oberrhein aktiv und nutzt die Möglichkeiten des Förderprogramms Interreg Oberrhein.

Damit das Oberrheingebiet als gemeinsamer Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum erfolgreich sein kann, benötigt es einen intensiven grenzüberschreitenden Austausch und eine gute institutionelle Zusammenarbeit. 

Das Oberrheingebiet ist das grösste grenzüberschreitende Kooperationsgebiet der Schweiz

  • 20'000 km² Fläche
  • drei Landesgrenzen
  • 6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner 

Zum Vergleich: die Schweiz umfasst über 40'000 km² und hat eine Bevölkerung von über 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Foto der Dreiländerbrücke im Sommer, links wehen die Fahnen von Frankreich, Deutschland und der Schweiz im Wind.
Die 2007 fertiggestellte Dreiländerbrücke verbindet Weil am Rhein (Deutschland) mit Huningue (Frankreich).
© Aussenbeziehungen und Standortmarketing Basel-Stadt (Foto Julian Salinas)

Zusammenarbeit in der trinationalen Agglomeration

Die Fachstelle trinationale Zusammenarbeit des Kantons Basel-Stadt vertritt die Interessen des Kantons in diversen Gremien der Agglomeration Basel, zum Beispiel im Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) und der Informations- und Beratungsstelle Infobest Palmrain.

Eine grenzüberschreitende Perspektive ist wichtig für die gesunde Entwicklung des gesamten Agglomerationsraums Basel, weil dieser sich über drei Landesgrenzen erstreckt. Die Stadt Basel bildet das Zentrum des Agglomerationsraumes Basel, in dem 850'000 Menschen leben. Schwerpunkte bilden dabei die Raumplanung, die Mobilität, Wohnen, die Zivilgesellschaft, die Kultur sowie der Tourismus.

Die trinationale Agglomeration Basel ist die drittgrösste Agglomeration der Schweiz

  • 850'000 Menschen leben in der trinationalen Agglomeration Basel.
  • Über 85'000 Personen pendeln nach Basel-Stadt, um hier zu arbeiten.
  • Davon wohnen etwa ein Drittel in Deutschland und Frankreich, der Rest in anderen Schweizer Kantonen.
Foto der Haltestelle Weil am Rhein Bahnhof/Zentrum am Bahnhof Weil am Rhein anlässlich der Eröffnung der Tramlinie 8 im Jahr 2014. Auf dem Bild steht an der Haltestelle ein neues Tram der Linie 8 neben einem Tram der Oldtimer-Flotte.
Grenzüberschreitende Tramverkehr: Das Tram 8 fährt vom Bahnhof Basel SBB bis Weil am Rhein.
© Aussenbeziehungen und Standortmarketing

Gremien der interkantonalen Zusammenarbeit

Der Kanton Basel-Stadt arbeitet mit den Kantonen im Metropolitanraum Basel und der gesamten Nordwestschweiz aktiv zusammen. Der Kanton Basel-Stadt ist in der Nordwestschweizer Regierungskonferenz (NWRK) und der Metropolitankonferenz Basel (MKB) vertreten. Mit der Interkantonalen Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) hat Basel-Stadt zusammen mit den Nordwestschweizer Kantonen eine Aussenstelle, welche staatliche Aufgaben in der Aussenpolitik der Kantone übernimmt.

Die Kantone stimmen sich regional untereinander ab und vertreten gemeinsam ihre Interessen gegenüber dem Bund, den grenzüberschreitenden Partnern und der Europäischen Union.

Stellenangebot Regio Basiliensis

Aktuell keine Stellen verfügbar.

Nordwestschweiz

Die Nordwestschweiz umfasst die fünf Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn und Jura.


Finanzierung grenzüberschreitender Projekte

Förderperiode «Interreg VI»

Von 2021 bis 2027 investiert die Europäische Union insgesamt 8,05 Milliarden Euro. Der Kanton Basel-Stadt sowie die Kantone der Nordwestschweiz sind von 2021 bis 2027 an mehreren Fördertöpfen beteiligt:

  • Interreg A: Für die Projekte des «Interreg Oberrhein» hat die Europäische Union 125 Millionen Euro bewilligt.
  • Interreg B: Die Programme «Interreg Nordwesteuropa» und «Interreg Alpenraum» erhalten 370 Millionen und 139 Millionen Euro.

Faktenblätter


Kontakt

Silvio Tondi
Leiter Fachstelle Trinationale Zusammenarbeit
+41 61 267 80 79silvio.tondi@bs.ch

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