Zentrenstruktur Basel-Stadt
Im Kanton gibt es verschiedene Orte – Zentren –, die eine wichtige Rolle für das tägliche Leben spielen. Sie sind wichtige Wohn- und Arbeitsorte oder dienen zum Einkaufen, für Dienstleistungen und Tourismus. Ein Bericht beschreibt diese Zentren, erklärt ihre jeweiligen Funktionen und zeigt auf, wie sie sich künftig sinnvoll weiterentwickeln.

Der Bericht zur Zentrenstruktur zeigt, wie die Zentren heute im Kanton verteilt sind, welche Funktionen diese haben und wie sich neue Arealentwicklungen darauf auswirken. Dies hilft dabei, bestehende Zentren zu stärken und weiterzuentwickeln und neue Zentren zu erkennen und in ihren Funktionen zu definieren. Damit lassen sich wichtige Hinweise ableiten, zum Beispiel zur Gestaltung von Plätzen und Wegen oder dazu, wo öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Haltestellen oder Freizeitanlagen sinnvoll angeordnet werden sollen.
Analyse
Um die Zentren im Kanton Basel-Stadt in ihren Funktionen besser zu verstehen, wurde das gesamte Kantonsgebiet untersucht. Dabei wurden verschiedene Arten von «Zentralitäten» und deren jeweiligen Bedeutung analysiert. Mithilfe einer GIS-Analyse wurde dargestellt, an welchen Orten sich zum Beispiel Schulen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplätze, Verkehrsknotenpunkte, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie & Nachtleben oder Gesundheitsangebote konzentrieren. Zusätzlich wurden die Bevölkerungs- und Arbeitsplatzdichte sowie bestehende Planungen berücksichtigt.
Empfehlungen des Berichts
Die regional und kantonal bedeutenden Zentren werden in Steckbriefen vorgestellt. Diese zeigen, welche Rolle ein Zentrum heute spielt und wie es sich in Zukunft weiterentwickeln soll. Am Ende des Berichts finden sich Empfehlungen für das weitere Vorgehen:
- Erhalt des polyzentrischen Stadtgefüges
- Stärkung des Profils einzelner Zentren
- Behutsame Erweiterung der Zentrenstruktur
- Qualifizierung des öffentlichen Raums in Zentrumslagen
- Optimierung der verkehrlichen Erreichbarkeit
- Erhöhung der Nutzungsdichte an zentralen Lagen