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Film- und Medienkunstpreise Region Basel

Die biennal verliehenen Film- und Medienkunstpreise Region Basel würdigen das qualitativ hochstehende Film- und Medienkunstschaffen in der Region. Die nächsten Preisvergaben finden am 17. Mai 2026 statt.

Wir sehen eine Videokamera und Popcorn

Verleihung der Film- und Medienkunstpreise 2026

Die Film- und Medienkunstpreise Region Basel werden am 17. Mai 2026 im Rahmen des «Bildrausch Filmfest Basel» vergeben. Dank dieser Kooperation mit dem international ausgerichteten Filmfestival erhält die Preisverleihung eine stärkere Ausstrahlungskraft. Die Film- und Medienkunstpreise Region Basel werden biennal vergeben.

Preiskategorien

In folgenden Kategorien werden Preise vergeben: 

  • Basler Filmpreis (Langfilme, serielle Formate): 20 000 Franken
  • Basler Kurzfilmpreis (Kurzfilme): 10 000 Franken
  • Basler Medienkunstpreis (Medienkunstprojekte): 10 000 Franken

Darüber hinaus hat die Jury die Möglichkeit, einen zusätzlichen Preis zu vergeben. Dies kann eine Auszeichnung in einer der drei bestehenden Kategorien sein oder um einen Spezialpreis von maximal 10 000 Franken zur Würdigung einer besonderen Leistung in künstlerischer oder technischer Funktion (Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera, Ton, Montage, Sounddesign, Filmmusik, Schauspiel). Insgesamt stehen maximal 60 000 Franken aus den Mitteln des Fachausschusses Film und Medienkunst BS/BL zur Verfügung. 

Es können ausschliesslich Personen berücksichtigt werden, die ihren Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt oder im Kanton Basel-Landschaft haben. Zugelassen sind unabhängige Filme und Medienkunstprojekte, die zwischen 1. Januar 2024 und 16. Februar 2026 produziert wurden.

Nominierte Filme und Medienkunstprojekte

Das sind die nominierten Filme, Kurzfilme und Medienkunstprojekte: 

Basler Filmpreis

  • «Elephants & Squirrels» von Gregor Brändli (114 Min., Dokumentarfilm, English, Vedda, Sinhalese, German, mit en/de/fr UT)
  • «Reise der Schatten» von Yves Netzhammer (87 Min., Animation, keine Dialoge, ohne UT)
  • «Arctic Link» von Ian Purnell (82 Min., Dokumentarfilm, English, Tagalog, Spanish, mit en/de/fr UT)
  • «Fitting in» von Fabienne Steiner (84 Min., Dokumentarfilm, Englisch, Afrikaans, mit en/de/fr UT)

Der Basler Filmpreis ist mit 20'000 Franken dotiert.

Basler Kurzfilmpreis

  • «ADDIO» von Jannik Giger (21 Min, Fiktion)
  • «Tutto Rimane» von Max Carlo Kohal (15 Min, Dokumentarfilm)
  • «The Right to Forget» von Lisa Mazenauer (24 Min., Dokumentarfilm)

Der Basler Kurzfilmpreis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Basler Medienkunstpreis

  • «Neural Fiction» von Niculin Barandun (Interaktive Echtzeit-Installation mit Sammlungsperspektive)
  • «ZWEI» von Beat Brogle (Videoinstallation)
  • «SPIT AND IMAGE» von Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė (Videoinstallation)

Der Basler Medienkunstpreis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Spezialpreis

Über die drei Kategorien hinaus hat die Jury die Möglichkeit, einen zusätzlichen Preis zu vergeben. Dies kann eine Auszeichnung in einer der drei bestehenden Kategorien oder ein Spezialpreis zur Würdigung einer besonderen Leistung in künstlerischer oder technischer Funktion sein. 

Gewinner pro Kategorie

Filmpreis Region Basel 

Yves Netzhammer (*1970) wird für «Reise der Schatten» von 2024, produziert von der freihänder Filmproduktion Basel, mit dem Filmpreis der Region Basel geehrt. Der Preis ist mit 20'000 Franken dotiert. «Reise der Schatten» reflektiert, was den Menschen im technologischen Zeitalter zum Menschen macht. Der erste Langfilm des Künstlers wirft einen schonungslosen Blick auf die Gegenwart und die Zukunft und verwendet dabei eine 3D-Animationstechnik. Ergänzt durch eine ausgefeilte Tonspur, bietet «Reise der Schatten» ein traumhaftes Filmerlebnis. 

Kurzfilmpreis Region Basel

In der Kategorie Kurzfilm ehrt die Jury den dokumentarischen Kurzfilm «The Right to Forget» der Filmemacherin Lisa Mazenauer (*1996). Der Film beleuchtet die Tätigkeit ihres Grossvaters im Bergbaugeschäft im ehemaligen Zaire. Er hinterfragt die Ethik des Erbes, die Verwicklung der Schweiz in den Rohstoffabbau und die Grenze zwischen Erinnern und Loslassen. 

Medienkunstpreis Region Basel 

Der Medienkunstpreis Region Basel geht an den Basler Künstler Beat Brogle (*1964) für seine Arbeit «ZWEI» von 2024. Das Medienkunstprojekt erforscht die Täuschung virtueller Lebendigkeit und basiert auf algorithmischen Reiz-Reaktions-Mustern. 

Spezialpreis der Jury

Die Jury vergibt über die festen Preiskategorien hinaus einen Spezialpreis. Damit würdigt sie das herausragende und vielfältige Engagement der Produktionsfirma Mira Film für den Basler Film. 

Jury

Alle Preise werden auf Empfehlung einer unabhängigen Fachjury vergeben, die von den beiden Kulturabteilungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft eingesetzt wurde. In der Jury haben Einsitz: 

  • Ruth Baettig, Künstlerin und Co-Leitung der Plattform Filmexplorer
  • Michael Koch, Regisseur und Drehbuchautor
  • Thaïs Odermatt, Filmemacherin und Editorin
  • Luka Popadić, Regisseur
  • Marlene Wenger, Leitung Programm Haus der Elektronischen Künste HEK
  • Silvie von Kaenel (ohne Stimmrecht, Amt für Kultur, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft)
  • Jeannette Voirol (Vorsitz, ohne Stimmrecht, Abteilung Kultur, Präsidialdepartement Basel-Stadt)

Gesuchseingabe

Die Eingabefrist ist abgelaufen.


Neuausrichtung nach Evaluation

2022 und 2023 hat die Förderung Film und Medienkunst Region Basel keine Preise vergeben. Nach einer Evaluation wurden die Preise neu ausgerichtet. Die dafür vorgesehenen Fördermittel flossen 2022 und 2023 vollumfänglich in die reguläre Film- und Medienkunstförderung. 


Frühere Preisverleihungen


Kontakt

Ursula Bürki
Sachbearbeiterin Film & Medienkunst
+41 61 267 19 89ursula.buerki@bs.ch

Abteilung Kultur

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4001 Basel

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Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 12.00h / 13.30 bis 17.00h Freitag, 8.30 bis 12.00h / 13.30 bis 16.00h

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