ausgesucht.bs Wir und die «Anderen»
Abteilung Sucht

Personen mit einer Suchterkrankung und ihre Angehörige erleben nach wie vor Stigmatisierung und Ausgrenzung. Die mit der Stigmatisierung verbundenen gesellschaftlichen Zuschreibungen erschweren den Zugang zu Unterstützung, beeinträchtigen die gesellschaftliche Teilhabe sowie den Behandlungsverlauf und belasten die betroffenen Personen zusätzlich zu ihrer Erkrankung.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist ein gesellschaftlicher Perspektivenwechsel notwendig. Es ist von zentraler Bedeutung, dass wir Vorurteile abbauen und Wissen zu Suchterkrankungen, Konsum sowie Substanzen fördern und vermitteln. Das Verständnis, dass es sich bei Sucht um eine behandelbare Erkrankung und nicht um ein moralisches Versagen handelt, gehört in unserer Gesellschaft verankert. Ebenso ist zu beachten, dass die aus der Stigmatisierung resultierenden Probleme und Herausforderungen sich je nach Lebensphase und -Entwurf unterschiedlich zeigen. Mit der diesjährigen Ausgabe des Magazins ausgesucht.bs wollen wir einen Beitrag zur Entstigmatisierung leisten und Lösungsansätze aufzeigen, welche sich an den verschiedenen Lebensrealitäten von Personen, die von Sucht betroffen sind, orientieren.
Preis | Jahr | |
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ausgesucht.bs Wir und die «Anderen» | Gratis | 2026 |