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Sexuell übertragbare Krankheiten

Beim Sex werden Körperflüssigkeiten ausgetauscht, die zur Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie zum Beispiel HIV, Leberentzündung (Hepatitis), Tripper (Gonokokken), Syphilis und Chlamydien führen können. Informieren Sie sich über die wichtigsten Symptome zur Erkennung von diesen Krankheiten und gehen Sie rechtzeitig zu einer Ärztin oder zu einem Arzt.

Übertragung

Sexuell übertragbare Infektionen sind all jene Infektionen, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Aktivitäten übertragen werden können. 

Krankheitserreger können Viren, Bakterien oder Pilze sein. Zunächst bleibt eine Ansteckung oft erst einmal unbemerkt. Viele Leute wissen gar nicht, dass sie sich mit etwas angesteckt haben und infizieren weitere Personen. 

Symptome

Oft bleiben Infektionen unbemerkt und verursachen keine Symptome. Einige Krankheiten machen sich vor allem durch Veränderungen im Genitalbereich bemerkbar: 

  • Brennen beim Wasserlassen
  • Ungewöhnliche Rötung der Geschlechtsteile
  • Juckreiz an den Geschlechtsteilen
  • Veränderter, auffälliger Ausfluss aus der Scheide oder dem Penis
  • Schmerzen im Genitalbereich oder im Unterbauch
  • Hautveränderungen wie entzündete Stellen, Schuppen, Pickel, Warzen, Knötchen, Geschwüre im Genitalbereich (Penis, Scheide, After) oder geschwollene Lymphknoten in der Leistenbeuge.

Einige Krankheiten wie HIV oder Hepatitis (Leberentzündung) machen keine eindeutigen Symptome. Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum schlecht fühlen, Veränderungen an ihrem Körper feststellen, die sie sich nicht erklären können, wie zum Beispiel Gewichtsverlust oder generelle Hautveränderungen, sollten Sie eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. 

Was tun bei Verdacht auf Erkrankung?

Wenn Sie ein oder mehrere Symptome an sich feststellen, sollten Sie unbedingt zur Ärztin oder zum Arzt gehen. In der Regel sind sexuell übertragbare Infektionen heilbar und verlaufen eher harmlos, wenn sie rechtzeitig mit Medikamenten behandelt werden. 

Werden sie jedoch verschleppt, können sie unter Umständen zu schweren Entzündungen, Unfruchtbarkeit, einem erhöhten Krebsrisiko und sogar zu einer Hirnschädigung führen. 

Informieren Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner und andere Personen, mit denen Sie sexuellen Kontakt hatten – auch wenn Sie nur den Verdacht einer Ansteckung haben. So können sich diese Personen auch untersuchen und behandeln lassen. Denn auch diese Personen können weitere Menschen anstecken. 

Schutz vor Übertragung

  • Safer Sex Regeln: Um sich und andere vor Ansteckungen zu schützen, ist das Kondom oder Femidom nach wie vor die beste Wahl. Es gibt jedoch weitere Punkte, die wichtig sind. Informieren Sie sich bei Safer Sex, wie sich sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können.
  • Symptome kennen und handeln: Informieren Sie sich über die wichtigsten Symptome von Geschlechtskrankheiten und gehen Sie rechtzeitig zu einer Ärztin oder zu einem Arzt. 
  • Testen bei Risiko: Wenn Sie wechselnde Geschlechtspartnerinnen und -partner haben, sollten Sie sich vor Geschlechtskrankheiten schützen und regelmässig auf Krankheiten testen lassen.
  • Impfen: Gegen einige sexuell übertragbare Krankheiten, wie zum Beispiel HPV und Hepatitis B, gibt es Impfungen. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihnen Impfungen fehlen, kontaktieren Sie Ihre Hausarztpraxis oder einer Apotheke. Nehmen Sie Ihr Impfbüchlein mit. 

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