Petersplatz
Der Petersplatz liegt als öffentliche Grünanlage im Quartier «Vorstädte» in unmittelbarer Nähe der historischen Altstadt. Erstmals erwähnt um 1233 zählt der Platz aufgrund seiner Lage und Geschichte zu den ältesten und bedeutendsten öffentlichen Plätzen der Schweiz. In der Literatur zur historischen Entwicklung der Freiräume in der Schweiz finden sich zahlreiche Hinweise auf den Petersplatz, der seit über 800 Jahren der Basler Stadtbevölkerung als wichtiger Erholungsraum zur Verfügung steht.

Der Petersplatz spielt nicht nur in der Basler, sondern auch in der gesamtschweizerischen Geschichte eine bedeutende Rolle. Er gilt als einer der ersten frei zugänglichen Plätze der Schweiz und befand sich bereits früh in öffentlicher Hand. Seine Geschichte lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. In sechs bedeutenden Entwicklungsphasen wurde der Platz immer wieder umgestaltet, bis er sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Die früheste dokumentierte Bepflanzung des Petersplatzes mit Bäumen stammt aus dem Jahr 1277. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich der Platz zu einer öffentlichen Anlage. 1936 wurde das alte Zeughaus, das das Erscheinungsbild des Petersplatzes über Jahrhunderte geprägt hatte, abgebrochen. An seiner Stelle entstand zwischen 1937 und 1939 das neue Kollegiengebäude der Universität Basel. Seit 1877 findet auf dem Petersplatz die Herbstmesse statt. Zudem ist der Flohmarkt seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt für alle, die Secondhandwaren kaufen oder verkaufen möchten.
Ausstattung/Parkinfrastruktur
- Sitzbänke
- 4 grosse Rasenflächen
- 2 öffentliche Brunnen (Grabeneck-Brunnen Seite Petersgraben und Stachelschützenbrunnen beim Spalengraben)
- Nach Sanierung (Baustart ca. 2028 barrierefrei, ebenfalls barrierefreier Zugang zum Botanischen Garten)
Kunst
Naturwerte
Der Petersplatz mit seinen Grünflächen und seinem üppigen Baumdach liegt gemäss Biotopverbundkonzept Kanton Basel-Stadt in einer prioritären ökologischen Vernetzungsachse. Zusammen mit dem Botanischen Garten ist er ein wichtiger Bestandteil des Grünkorridors, der den Schützenmattpark und den Kannenfeldpark verbindet. Ein Grossteil der Rasenflächen ist im kantonalen Inventar der schützenswerten Naturobjekte verzeichnet.