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Schwarzpark

Der Schwarzpark liegt im Südosten Basels im Gellertquartier und ist ein beliebter Ort zum Verweilen mit grosszügigen Naturflächen und einem schönen Baumbestand.

Weg durch eine grüne Wiese mit Bäumen im Schwarzpark.
© Robert Adam

Das ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Parkareal wird heute im Westen durch die Gellertstrasse sowie im Nordosten durch den geschwungenen St. Alban-Teich begrenzt. Ab 1862 entstanden auf der westlichen Anhöhe eine Villa sowie im südlichen Teil des Parks zahlreiche Wirtschaftsgebäude, darunter das repräsentative Gärtnerhaus.

Die Anlage des Parks erfolgte nach den Gestaltungsprinzipien des englischen Landschaftsgartens. Geschwungene Wege, weite Wiesenflächen und raumgliedernde Gehölzgruppen prägen das Bild bis heute.

Ab 1926 wohnte die namensgebende Familie Konsul Schwarz von Spreckelsen in der Villa, die ein Wildgehege mit einem Hirschenrudel anlegen liess. In den 1980er-Jahren wurde das Areal verkauft und teilweise mit Wohngebäuden überbaut. Durch eine Volksabstimmung konnte 1991 die Grünerhaltung des Schwarzparks gesichert werden.

Seit Ende der 1990er-Jahre bemüht sich der Verein «Gärtnerhuus Schwarzpark» darum, einen Begegnungsort für das Quartier im Park zu schaffen. Mit der Öffnung des Parks für die Bevölkerung im Jahr 2014 wurden durch drei zusätzliche Eingänge Verbindungen zwischen den Quartieren Lehenmatt und Gellert geschaffen.

Seit der Eröffnung des renovierten Gärtnerhauses im August 2025 befindet sich im Erdgeschoss ein Café. Neben Veranstaltungen des Vereins können die Räumlichkeiten auch für private Anlässe gemietet werden.

Ausstattung/Parkinfrastruktur

  • Rundwege entlang des Hirschengeheges
  • Sitzbänke
  • Kleiner Kinderspielplatz
  • Öffentliches WC beim Gärtnerhaus
  • Gärtnerhaus, bewirtschaftet vom Verein Gärtnerhuus
  • Café Finkmüller

Spiel- und Sportmöglichkeiten

  • Im Bereich des Gärtnerhauses gibt es einen kleinen Spielplatz mit Schaukel und Balanciergeräten.
  • Im Sommer offene Kinderarbeit im Schöpfli

Naturwerte

Ein grosser Teil der nicht von den Damhirschen belegten Wiesenflächen ist im nationalen Inventar der schützenswerten Trockenwiesen und -weiden eingetragen. Der alte Baumbestand weist viele Fledermaushöhlen auf. Bewusst platziertes Totholz bietet Lebensraum für zahlreiche Kleintierarten.

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