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Fakt, Fiktion, Algorithmus: Wenn KI zur Fälscherin und Forensikerin wird

22. September 2026
Di. 16:15 - 17:15 UhrInstitut für Rechtsmedizin der Universität Basel
Dr. Dominik Hänni, Leiter IT/Digitalisierung des Forensischen Instituts Zürich
Digitales Gesichtserkennungsfoto auf Bildschirm mit Mütze tragender Person.
© Adobe Stock

Ein Foto, eine Sprachnachricht, ein offizielles Dokument – was lange als verlässlicher Beweis galt, kann heute das Werk eines Algorithmus sein. Generative KI erschafft auf Knopfdruck digitale Inhalte, die von der Realität kaum zu unterscheiden sind: von Gesichtern und Unterschriften bis hin zu kompletten Videosequenzen. Das traditionelle Verständnis von digitalen Spuren gerät dadurch grundlegend ins Wanken.

Der Vortrag führt Sie mitten in dieses Spannungsfeld. Anhand von aktuellen und verblüffenden Beispielen wird gezeigt, wie die Grenzen zwischen Realität und digitaler Fiktion verschwimmen und was dies für die moderne Beweisführung bedeutet.

Doch KI ist mehr als nur ein neues Werkzeug der Täter; sie kann zugleich ein revolutionäres Werkzeug für die Ermittler selbst sein. Erfahren Sie, mit welchen neuen Methoden und Strategien sich die Forensik für diese Ära rüstet, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen – selbst wenn die Spuren von einer Maschine stammen.

Der Vortrag findet in der Bibliothek des IRM statt und dauert ca. 45-50 Minuten mit anschliessender Fragerunde. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

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Veranstaltungsort

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Institut für Rechtsmedizin der Universität Basel

Pestalozzistrasse 22
4056 Basel

Kontakt

Institut für Rechtsmedizin

Pestalozzistrasse 22
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Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 16.30 Uhr

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