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Kalkstein, Holz und Eisen bricht, aber unser Murus nicht

23. Februar 2027
Di. 18:15 - 19:15 UhrHörsaal 101, Alte Universität
Die Ursprünge Basels gehen auf eine keltische, stadtartige Siedlung auf dem Münsterhügel zurück, die ab dem beginnenden 1. Jh. v. Chr. bestand.
Teilweise freigelegte Mauer mit Steinen und Erde.
Bild 2: Eindrücklich zeigt sich in den Erdschichten die verkippte Mauerfront des Murus Gallicus. Im Hintergrund ist die ehemalige Informationsstelle zu sehen.
© Philippe Saurbeck, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt.

Bereits in ihrer Anfangszeit wurde der Geländesporn Richtung Südosten durch eine monumentale Befestigungsanlage geschützt, den sogenannten Murus Gallicus. Die helle, in der Sonne leuchtende Steinfront des 5,5 m hohen Erdwalls war weitherum gut sichtbar. Im Inneren wurde der Wall durch vernagelte Holzgitter stabilisiert. Über den vorgelagerten, 30 m breiten und 8 m tiefen Graben führte eine Holzbrücke zum Torhaus und über eine breite Strasse in die Siedlung hinein. Doch was veranlasste die Bewohner zum Bau einer solch massiven Anlage? Welche Bautechniken verwendeten sie? Und wie lebte es sich hinter der Mauer?

Diese und weitere Fragen werden in einer neuen Informationsstelle der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt thematisiert, welche im September 2027 eröffnet werden wird. Im Verlauf des Jahres 2026 fanden deshalb im Pausenhof des Schulhauses an der Rittergasse 4 Ausgrabungen statt. Diese erlauben es, die Grabungsergebnisse aus den 1970er und 1990er Jahren zu diesem Bauwerk in einem neuen Licht zu betrachten und die Geschichte des grossen Grabens durch die nachfolgenden Jahrhunderte zu beleuchten.

Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit dem Basler Zirkel für Ur- und Frühgeschichte statt. 

Veranstaltungsort: Hörsaal 101, Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel.

Veranstaltungsort

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