St. Albantor-Anlage
Die St. Albantor-Anlage liegt am östlichen Rand der Grossbasler Vorstadt zwischen den Quartieren St. Alban-Vorstadt, St. Alban und Breite. Die ehemalige Schanzenanlage wurde im 19. Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seither ist sie zu einem beliebten Ort der Erholung geworden.

Die Parkanlage vor dem St. Alban-Tor entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts anstelle der ehemaligen Stadtbefestigung und bildet den Abschluss der St. Alban-Anlage. Die Gestaltung orientiert sich an einem Landschaftsgarten mit sanft modelliertem Gelände, geschwungenen Wegen und einer abwechslungsreichen Bepflanzung. Das beim Abbruch der Befestigungsanlagen und beim Bau der neuen Strasse anfallende Erdmaterial wurde für die Gestaltung des Geländes genutzt.
Im Laufe der Zeit wurde die Anlage in ihrer Wegführung und Bepflanzung teilweise vereinfacht. Der eindrückliche Baumbestand blieb jedoch erhalten und prägt das Erscheinungsbild des Parks bis heute.
Die Parkanlage ist Teil des historischen Grünzugs entlang der ehemaligen äusseren Stadtbefestigung und besitzt einen hohen geschichtlichen und städtebaulichen Wert. Ihre ursprüngliche Gestaltung ist bis heute weitgehend erkennbar. Mit ihrer markanten Lage am St. Alban-Tor verbindet sie den historischen Stadtraum mit einer grünen Aufenthaltsfläche und bietet Raum für Erholung, Spiel und Freizeit.
Ausstattung/Parkinfrastruktur
In der St. Alban-Anlage laden Parkbänke zum Verweilen ein.
Kunst
Die «Schwebende» von Hans Geissberger wurde auf der Wiese des alten Schanzenhügels platziert. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahr 1964.
Naturwerte
Die offenen Wiesen des Schanzenhügels sind im kantonalen Inventar der schützenswerten Naturobjekte registriert. Ferner ist die gesamte Anlage ein beliebtes Nist- und Jagdrevier für diverse Fledermausarten.