Gute Nachrichten für die Region Basel: Bund nimmt Durchmesserlinie auf
MedienmitteilungBau- und Verkehrsdepartement
Gemeinsame Medienmitteilung der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie der Handelskammer beider Basel
Heute hat der Bundesrat die Eckwerte zu «Verkehr ‘45» vorgestellt. Darin enthalten ist erfreulicherweise auch die Durchmesserlinie Basel. Der Bundesrat anerkennt damit den Ausbaubedarf der Region und die Notwendigkeit einer direkten unterirdischen Verbindung zwischen den Bahnhöfen. Das zeigt, dass die Region mit der Fokussierung auf dem richtigen Weg ist. Der Bund möchte in den nächsten Jahren rund 2,5 Milliarden für den Bahnausbau in der Region Basel zur Verfügung stellen. Damit können die Planungen nun zügig weitergehen und erste Realisierungsschritte folgen. Ziel der Region ist es, dass bis in rund 25 Jahren eine trinationale S-Bahn entsteht, welche die grössten Verkehrsengpässe beseitigt und die drei Länder grenzüberschreitend funktional miteinander verbindet.
Kurz vor Weihnachten und nach vielen Gesprächen gaben die beiden Basel und die Handelskammer beider Basel bekannt, dass sie beim Bahnausbau ab sofort auf eine reine Durchmesserlinie zwischen dem Bahnhof Basel SBB und dem Badischen Bahnhof fokussieren (siehe Medienmitteilung vom 18.12.25). Mit dieser Durchmesserlinie kann die S-Bahn grundlegend ausgebaut werden, was zu einem deutlich besseren Angebot für die Bevölkerung in allen drei Ländern führt und die Wirtschaftsregion stärkt.
Die Region nimmt nach diesem Effort erfreut zur Kenntnis, dass der Bund in seinen heute vorgestellten Eckwerten für die beiden kommenden Botschaften zum Bahnausbau den Ausbaubedarf in Basel anerkennt und die unterirdische Durchmesserlinie als Ziel festschreibt. Das zeigt: Der Austausch mit Bundesbern sowie die darauffolgende Fokussierung haben sich gelohnt. Gegenüber dem ETH-Gutachten «Verkehr 2045» erhöht der Bund die vorgesehenen Investitionen bis 2045 von rund 1,2 Milliarden deutlich auf 2,5 Milliarden Franken. 900 Millionen Franken sieht er aktuell für Projekte im Westen des Bahnhofs vor, konkret für die neue Margarethenbrücke, den Perronzugang Margarethen sowie die Anpassung der darunter verlaufenden Gleise. 1,6 Milliarden sind für eine erste Etappe der Durchmesserlinie vorgesehen.
Weitere Auskünfte
Esther Keller
Isaac Reber
Martin Dätwyler
Bau- und Verkehrsdepartement
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