Neuer Pilotversuch für Recycling bei öffentlichen Abfallkübeln lanciert
MedienmitteilungBau- und Verkehrsdepartement
Besucherinnen und Besucher der Innenstadt können ab heute PET-Flaschen und ALU-Dosen getrennt in öffentlichen Abfalleimern entsorgen und recyceln. Das Bau- und Verkehrsdepartement ergänzt dazu an 20 Standorten bestehende Abfallkübel mit jeweils zwei zusätzlichen Kübeln. Der Pilotversuch soll Kosten, Nutzen sowie Möglichkeiten für die Wertstoffsammlung im öffentlichen Raum aufzeigen. Der Versuch ist auf den Sommer 2026 angelegt.

Das Recycling von Aluminium und PET trägt nicht nur zur Reduktion von Abfall bei, es spart auch wertvolle Ressourcen und reduziert Treibhausgasemissionen. Das Bau- und Verkehrsdepartement führt deshalb bis im Herbst 2026 einen Pilotversuch durch, um weitere Erfahrungen zur Abfalltrennung im öffentlichen Raum zu sammeln. Neben dem Arbeitsaufwand und den Kosten für die Leerungen erhebt das Tiefbauamt, die Menge und Reinheit der gesammelten Wertstoffe. Die Reinheit ist in der Regel stark vom Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer sowie vom Standort und der Tageszeit abhängig. Sie ist zentral für die Verwertbarkeit der gesammelten Wertstoffe. Wenn Verunreinigungen über zehn Prozent ausmachen, können die Wertstoffe nicht recycelt werden.
Das Bau- und Verkehrsdepartement ergänzt an 20 starkfrequentierten Standorten in der Innenstadt bestehende Abfallkübel mit je einem Kübeln für PET-Getränkeflaschen und einem für Aluminium-Getränkedosen. Zum Einsatz kommen konventionelle Basler Abfallkübel, die das Tiefbauamt neu beschriftet und bebildert. Besucherinnen und Besucher der Innenstadt erhalten so die Möglichkeit, unterwegs Wertstoffe zu trennen und zu recyceln. Die Sammelstellen finden sich überwiegend auf den grossen Plätzen der Innenstadt, darunter der Barfüsser-, Clara-, Markt-, Messe-, Münster-, Theater- und Wettsteinplatz. Am Rheinbord verzichtet das Bau- und Verkehrsdepartement auf Sammelstellen, da die hier gesammelten bei vergangenen Versuchen Wertstoffe stark verunreinigt waren. In den Kübeln verbaute Sensoren melden der Stadtreinigung jeweils den Füllstand der Kübel und unterstützen dadurch einen effizienten Leerungsrhythmus. Mitarbeitende sammeln die PET- und ALU-Säcke mit Kleintransportern ein und übergeben sie nach einer Zwischenlagerung einem Recyclingdienstleister zur Verwertung.