Petra Huser wird neue Leiterin der Basler Stadtgärtnerei
MedienmitteilungBau- und Verkehrsdepartement
Petra Huser übernimmt per August 2026 die Leitung der Stadtgärtnerei im Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt. Damit wird sie verantwortlich für die Entwicklung, Gestaltung und Pflege des öffentlichen Grüns sowie für die Freizeitgärten und Friedhöfe der Stadt Basel. Die 43-jährige Historikerin ist zurzeit Leiterin der Geschäftsstelle der Medizinischen Dienste beim Gesundheitsdepartement. Sie tritt die Nachfolge von Emanuel Trueb an, der das Amt nach über 30 Jahren abgibt und in Pension geht.

Petra Huser übernimmt am 3. August 2026 die Leitung der Stadtgärtnerei und wird Mitglied der Geschäftsleitung des Bau- und Verkehrsdepartements. Sie ist die zehnte Person in diesem Amt, seit der Kanton die Stelle 1861 erstmals vergeben hat. Sie hat sich in einem mehrstufigen und breit abgestützten Bewerbungsverfahren gegen interne und externe Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt.
Petra Huser studierte an der Universität Basel und der Universität Roma Tre Geschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie. Sie verfügt über eine vielfältige Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung des Kantons Basel-Stadt: Von 2011 bis 2021 war sie im Präsidialdepartement unter anderem als akademische Mitarbeiterin und als Projektleiterin tätig. Seit 2023 ist sie Leiterin der Geschäftsstelle und stellvertretende Leiterin der Medizinischen Dienste beim Gesundheitsdepartement. Petra Huser engagiert sich zudem in der E.E. Zunft zu Gartnern. Sie gärtnert privat im Familiengarten Birskopf.
Die Stadtgärtnerei mit ihren rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pflegt die Parkanlagen, öffentlichen Gärten, Freizeitgärten, Friedhöfe, Naturflächen und Stadtbäume des Kantons Basel-Stadt. Als Dienststelle des Bau- und Verkehrsdepartements setzt sie sich ein für ein grünes, naturfreundliches und biodiverses Basel. Sie gestaltet Lebensräume für Menschen, Pflanzen und Tiere in der Stadt.
Der bisherige Leiter der Stadtgärtnerei, Emanuel Trueb, tritt Ende August 2026 seinen Ruhestand an. Er hat die Stelle seit 1994 inne. Regierungsrätin Esther Keller, Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements, bedankt sich bei Emanuel Trueb für seinen langjährigen und engagierten Einsatz. Zu den Errungenschaften in seiner Dienstzeit zählen unter anderem die Einführung des kantonalen Natur- und Landschaftsschutzgesetzes, der Bau des Erlenmattparks, die Erweiterung der Claramatte, die Umgestaltungen der Dreirosenanlage und der Elisabethenanlage, das Gold-Label von Grünstadt Schweiz für Basel oder die ersten Schritte hin zur Schwammstadt Basel.
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