Pflanzung einer Zitterpappel als Baum des Jahres 2026
MedienmitteilungBau- und Verkehrsdepartement
Gemeinsam mit Kindergartenkindern hat das Bau- und Verkehrsdepartement heute anlässlich des Internationalen Tags des Baumes eine Zitterpappel am Birskopf gepflanzt. Jedes Jahr pflanzt es den Baum des Jahres an einem geeigneten Basler Standort. Die Zitterpappel bietet Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel und zeichnet sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit auch in Städten aus.

Die Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat dieses Jahr die Zitterpappel (lat. Populus termula), auch Espe genannt, zum Baum des Jahres gekürt. Anlässlich des «Tag des Baumes», der am 25. April 2026 stattfindet, hat die Stadtgärtnerei Basel bereits heute gemeinsam mit Kindern aus dem Kindergarten Zürcherstrasse 149, beim Planschbecken am Birskopf eine Zitterpappel gepflanzt. Die Stadtgärtnerei pflanzt jedes Jahr den Baum des Jahres an einem geeigneten Standort. Der Birskopf ist ein idealer Standort für Pappeln. Hier stehen bereits über 20 Pappeln verschiedener Sorten, die die Stadtgärtnerei nun um eine Zitterpappel ergänzt hat.
Die Zitterpappel ist fast in ganz Europa heimisch und ein sogenanntes Pioniergehölz. Sie ist ein wertvoller Baum für die Artenvielfalt, da sie Lebensraum für viele Insekten, Vögel und Flechtenarten bietet. Viele kennen den Ausdruck «Zittern wie Espenlaub» und tatsächlich genügt ein leiser Wind, damit die Blätter zu zittern und zu rauschen beginnen. Ebenso beeindruckt die Zitterpappel auch im Herbst durch eine leuchtend gelbe bis orangerote Laubfärbung.
Mit der Pflanzung des Baum des Jaḥres setzt die Stadtgärtnerei eine Tradition fort. Mit dem Einbezug von Lehrpersonen und Kindern fördert sie das Verständnis für Pflanzen, Tiere und natürliche Lebensräume.