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Velofahrende sind auf dem Cityring künftig sicherer unterwegs, die Buslinie 30 soll weniger im Stau stehen

Medienmitteilung

Bau- und Verkehrsdepartement

Der Velo- und der Busverkehr sollen auf dem Cityring im Grossbasel mehr Platz erhalten. Für die Velofahrenden sieht der Kanton an verschiedenen Orten neue breite Velostreifen vor, so dass sie bequem und sicher unterwegs sein können. Auch die Buslinie 30, die heute auf dem Cityring oft im Stau steht, soll eigene Spuren erhalten und schneller vorankommen. In einem ersten Schritt setzt der Kanton die Massnahmen im Abschnitt Spitalstrasse bis Spalentor in Fahrtrichtung Spalentor um.

Wer mit dem Velo auf dem Cityring unterwegs ist, muss sich aktuell mehrheitlich zwischen den Autos einreihen, da Velostreifen vielerorts fehlen – wo sie vorhanden sind, sind sie oft zu schmal. Da in Basel alle Velofahrenden sicher und komfortabel unterwegs sein sollen, setzt der Kanton auch hier entsprechende Massnahmen um. So sollen Velofahrende auf verschiedenen Abschnitten neue breite Velostreifen erhalten sie dürfen neue Busspuren mitbenutzen. In der Klingelbergstrasse steht den Velofahrenden in Fahrtrichtung Spalentor künftig beispielsweise ein breiter Velostreifen zur Verfügung (vgl. Grafik 1). Auf der Schönbeinstrasse richtet der Kanton in Fahrtrichtung Spalentor neu eine Bus-Velospur ein, auf der lediglich der nach rechts abbiegende Autoverkehr fahren darf (vgl. Grafik 2). Für Autofahrende, die hier geradeaus fahren möchten, steht neu nur noch eine Spur zur Verfügung. 
 

Auch die Buslinie 30 soll künftig von mehr eigenen Spuren profitieren. Aktuell steht sie auf dem Cityring im Grossbasel häufig im Stau – insbesondere zu den Pendlerzeiten.  Dies liegt daran, dass sie grösstenteils im Mischverkehr zusammen mit dem Autoverkehr unterwegs ist. Zeitweise massive Verspätungen sind die Folge, was insbesondere für Reisende an den Bahnhof SBB ärgerlich ist, die dort ihren Anschluss verpassen. Nebst der Velo-Busspur in der Schönbeinstrasse sind auch auf dem Abschnitt vom Heuwaage-Viadukt bis zum Spalentor weitere eigene Busspuren vorgesehen, auf denen grösstenteils auch der Veloverkehr zugelassen ist. Hier kommen die Busse künftig auch während der Verkehrsspitzen zügig voran und können den Fahrplan wieder besser einhalten. Davon profitieren künftig noch mehr Fahrgäste: Aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen sind auf der Linie 30 ab 2027 grössere E-Doppelgelenkbusse im Einsatz.
 

Für den Autoverkehr entfallen teilweise einzelne Abbiegespuren, Doppelspuren werden vereinzelt auf eine Spur reduziert. Modellanalysen zeigen, dass sich die leicht längeren Reisezeiten für den Autoverkehr in einem verträglichen Rahmen bewegen. Die neuen Velo- und Busspuren erfordern keine baulichen Anpassungen – neue Markierungen, Signale und Anpassungen an den entsprechenden Lichtsignalanlagen reichen aus. In einem ersten Schritt setzt der Kanton die Massnahmen zugunsten des Velo- und des Busverkehrs auf dem Cityring im Grossbasel auf den Abschnitt von der Spitalstrasse bis zum Spalentor in Fahrtrichtung Spalentor um. Die entsprechende Verkehrsanordnung erscheint heute im Kantonsblatt.
Würde der Kanton die geplanten Massnahmen nun auf dem gesamten Grossbasler Cityring zeitgleich realisieren, könnte er die Beschleunigung und Fahrplanstabilisierung der Buslinie 30 nicht wie erhofft realisieren. Grund hierfür sind Auswirkungen von weiteren Vorhaben im Umfeld, darunter die laufenden Instandhaltungsarbeiten auf der Osttangente, bestehende und künftige baustellenbedingte Strassensperrungen sowie weitere Bauarbeiten im Cityring, unter anderem zur Anpassung von Bushaltestellen, da die Linie 30 ab 2027 mit längeren E-Doppelgelenkbussen verkehrt. Die Publikation und Umsetzung weiterer Massnahmen auf den restlichen Abschnitten des Grossbasler Cityrings erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Hinweise

Grafik 1: In der Klingelbergstrasse möchte der Kanton in Fahrtrichtung Spalentor einen breiten, komfortablen Velostreifen einrichten. Für den MIV entfällt eine Spur. 
 

Grafik 2: In der Schönbeinstrasse soll es in Fahrtrichtung Spalentor künftig eine Bus-/Velospur inkl. Rechtsabbieger geben. Autofahrenden, die geradeaus fahren möchten, steht neu noch eine Spur zur Verfügung.

Weitere Auskünfte

Stephan Löwengut

Projektleiter Verkehrsnetze, Amt für Mobilität

Bau- und Verkehrsdepartement

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