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ÜGK-Ergebnisse der Erhebung 2024 zeigen Handlungsbedarf

Medienmitteilung

Erziehungsdepartement

Die Ergebnisse der nationalen Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) 2024 zeigen für Basel-Stadt im Lesen und in Mathematik Handlungsbedarf. Das Erziehungsdepartement wird die Resultate vertieft analysieren und die laufenden Arbeiten zur Weiterentwicklung der Volksschule gezielt weiterführen.

Die ÜGK überprüfte schweizweit erstmals die Grundkompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 2. Primarklasse in den Bereichen Lesen, Hören und Mathematik. Beim Hörverstehen liegt Basel-Stadt nahe am Durchschnitt der Vergleichskantone. Im Lesen und in Mathematik erreichen hingegen weniger Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen als im Durchschnitt der anderen Kantone. Die Resultate zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft sowie der zuhause gesprochenen Sprache. Das Geschlecht spielt dagegen kaum eine Rolle.

«Die Resultate bestätigen, wie wichtig die datengestützte Weiterentwicklung der Volksschule und der Chancengerechtigkeit sind», sagt Regierungsrat Mustafa Atici. «Aus den Ergebnissen werden wir Verbesserungen ableiten.»

Das Erziehungsdepartement wird die ÜGK-Resultate mit bestehenden kantonalen Daten vergleichen und vertiefende Analysen vornehmen. Ziel ist, die Ursachen besser zu verstehen und Massnahmen dort anzusetzen, wo sie die grösste Wirkung entfalten können.

Bereits heute laufen Arbeiten zur Stärkung der Leseförderung. Ein Bericht mit konkreten Vorschlägen wird im Juni erwartet. Darauf aufbauend sollen weitere Massnahmen definiert und priorisiert werden. 

Weitere Auskünfte

Urs Bucher

Co-Leiter Volksschulen

Erziehungsdepartement

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