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Tigermücke: Sensibilisierungskampagne für Bewohnerinnen und Bewohner von Einfamilienhäusern

Medienmitteilung

Gesundheitsdepartement

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt weitet seine Sensibilisierungskampagne zum Thema Tigermücke aus. Dieses Jahr stehen – nebst sensiblen Liegenschaften wie Altersheimen, Kindergärten und Spitälern sowie grossen Grundstücken und Freizeitgärten – zufällig ausgewählte Einfamilienhäuser im Fokus. Dies, weil sich ein Grossteil der Tigermückenbrutstätten auf Privatgrund befindet. Es ist deshalb essenziell, dass Bewohnerinnen und Bewohner präventive Massnahmen gegen die Tigermücken ergreifen.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt führt seit Jahren Begehungen in den Aussenbereichen von sensiblen Liegenschaften wie Altersheimen, Kindergärten und Spitälern sowie bei grossen Grundstücken durch. Dies mit dem Ziel, gemeinsam mit den Verantwortlichen mögliche Brutstätten für die Tigermücke ausfindig zu machen und Gegenmassnahmen zu vereinbaren. Zudem werden Freizeitgärten schwerpunktmässig kontrolliert.

Sensibilisierungskampagne bei Einfamilienhäusern

Ein weiteres wichtiges Standbein der kantonalen Bekämpfungsstrategie stellt die Sensibilisierung der Bevölkerung dar, welche verstärkt werden soll. Für die anstehende Mückensaison plant das Kantonale Laboratorium deshalb eine Kampagne, bei der Bewohnerinnen und Bewohner von zufällig ausgewählten Einfamilienhäusern für die Tigermücke sensibilisiert und beraten werden. Die Begehungen in verschiedenen Quartieren finden über einen Zeitraum von Mai bis August statt. Dabei helfen die Mitarbeitenden des Kantonalen Laboratoriums bei der Suche nach Brutstätten, die häufig übersehen werden. Die Besuche erfolgen ohne Vorankündigung, und die Teilnahme ist freiwillig. Die Mitarbeitenden sind an ihrem hellgrünen T‑Shirt mit der Aufschrift «Kantonales Laboratorium Basel‑Stadt» und dem Abbild einer Tigermücke klar erkennbar. Dadurch können Anwohnerinnen und Anwohner sie leicht erkennen und bei Bedarf unkompliziert ansprechen für spontane Auskünfte oder Beratungen.

Mückenbekämpfung durch Frühjahrsputz

Spätestens jetzt, zum Beginn der diesjährigen Mückensaison, sollten überwinternde Mückeneier beseitigt werden. Dafür sollten potenzielle Brutstätten wie Regenrinnen oder -tonnen sowie andere Gefässe geleert und gründlich gereinigt werden. Zusätzlich gilt es ab sofort, Wasser, das länger als eine Woche steht, regelmässig zu leeren und damit Brutstätten zu vermeiden. Unvermeidbare Brutstätten müssen mit einem biologischen Mittel behandelt werden, das der Kanton an einer der Abgabestellen im Kanton kostenlos zur Verfügung stellt.

Wer diese einfachen Bekämpfungsmassnahmen beherzigt, kann für sich selbst und die Nachbarschaft die Lästigkeit von Mückenstichen und das Risiko von Krankheitsübertragungen reduzieren.

Detaillierte Informationen und die Liste der Abgabestellen sind auf der Website zu finden: www.bs.ch/tigermuecke 

Hinweise

Beachten Sie auch die heutige Medienmitteilung des Kantons Basel-Landschaft zur Tigermücke.

Weitere Auskünfte

Susanne Biebinger

Biosicherheitsinspektorin, Kantonales Laboratorium Basel-Stadt

Ann-Christin Honnen

Biosicherheitsinspektorin, Kantonales Laboratorium Basel-Stadt

Noëmi Danhieux

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Neobiota, Kantonales Laboratorium Basel-Stadt

Gesundheitsdepartement

Karte von Basel-Stadt
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4001 Basel

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 07.45 - 17.15 Uhr