Bilanz zur Schwerpunktaktion am Bahnhof SBB
MedienmitteilungJustiz- und Sicherheitsdepartement
Kantonspolizei Basel-Stadt
Vom 13. Januar bis zum 15. Februar 2026 führte die Kantonspolizei Basel-Stadt, zusammen mit dem Migrationsamt Basel-Stadt und der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt rund um den Bahnhof SBB eine Schwerpunktaktion gegen Gewaltdelikte durch. 206 Personenkontrollen und 30 Festnahmen zeugen von der konsequenten Präsenz. Die Aktion ist vorerst beendet, die Lage wird jedoch weiterhin eng beobachtet und bei Bedarf werden weitere Massnahmen geprüft.

Ziel der Aktion war es, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen, Straftaten konsequent zu verfolgen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sowie der Reisenden zu stärken.
In den vier Wochen der Aktionsdauer kontrollierte die Kantonspolizei Basel-Stadt insgesamt 206 Personen. Dabei wurden 30 Personen festgenommen. In zwölf Fällen lag ein Verhaftsbefehl vor. Neun Personen wurden zu Handen des Migrationsamts Basel-Stadt festgenommen. Acht Festnahmen erfolgten wegen Diebstahls und eine Festnahme wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft.
Die kontrollierten Personen stammten aus unterschiedlichen Ländern. 50 Personen kamen aus Algerien, 38 aus Rumänien und 35 aus der Schweiz. Die übrigen 83 Personen stammten aus weiteren Staaten.
Aus polizeilicher Sicht hat sich die Lage im und um den Bahnhof SBB im Verlauf der Aktion spürbar beruhigt. Insbesondere die letzte Aktionswoche verlief ruhiger und ereignisärmer als die Vorwochen. Zudem erhielt die Kantonspolizei Basel-Stadt im Einsatzgebiet wiederholt positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die das gestärkte Sicherheitsgefühl widerspiegeln. Die Schwerpunktaktion ist vorerst abgeschlossen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt nimmt die Anliegen aus der Bevölkerung und das öffentliche Interesse ernst. Sie wird die Situation rund um den Bahnhof SBB auch nach Abschluss der Schwerpunktaktion eng beobachten. Bei Bedarf werden weitere, lageabhängige Massnahmen geprüft und umgesetzt, um Gewalt und Kriminalität im Umfeld des Bahnhofs weiterhin einzudämmen.