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Der Herbst spielt Diebinnen und Dieben in die Hände

Medienmitteilung

Justiz- und Sicherheitsdepartement

Kantonspolizei

Am kommenden Wochenende beginnt die 555. Basler Herbstmesse. Gleichzeitig wird es mit der Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag eine Stunde früher dunkel. Während die «Druggedde» an der Herbstmesse Taschendieben günstige Gelegenheiten bietet, kommt die frühe Dunkelheit Einbrecherinnen und Einbrechern entgegen. Zudem sind nach wie vor Schmuckdiebe unterwegs, welche gezielt Nähe und Ablenkung nutzen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt ruft deshalb zu erhöhter Wachsamkeit auf und gibt Tipps, wie sich Diebstähle und Einbrüche verhindern lassen.

Das bunte Treiben an der Herbstmesse lädt zum Geniessen und Verweilen ein. Gerade im Gedränge ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Taschendiebe nutzen solche Situationen gezielt aus, um unbemerkt Wertsachen aus Rucksäcken, Handtaschen oder Jackentaschen zu entwenden. Besonders leichtes Spiel haben sie, wenn Taschen nicht richtig verschlossen sind. Die Kantonspolizei empfiehlt deshalb, Wertsachen möglichst eng am Körper und idealerweise unter der Kleidung zu tragen.

Auch für die kleinen Messebesucherinnen und Messebesucher ist die Herbstmesse ein besonderes Erlebnis. Bei all den bunten Lichtern und Attraktionen kann es schnell passieren, dass die «Binggis» ihre Begleitpersonen aus den Augen verlieren. Damit Kinder und Begleitpersonen rasch wieder zusammenfinden, verteilt die Kantonspolizei Basel-Stadt auch in diesem Jahr die beliebten «Pätty-Badges». Diese sind auf allen Polizeiposten, am Standort der Kantonspolizei am Messeplatz sowie bei den Mitarbeitenden der Kantonspolizei an der Herbstmesse erhältlich. Sollte ein Kind im Gedränge seine Begleitpersonen verlieren, kann es sich jederzeit vertrauensvoll an die nächste Polizistin oder den nächsten Polizisten wenden. Die «Pätty-Badges» sind dabei eine wertvolle Hilfe.

Nicht nur an der Herbstmesse ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Mit der Zeitumstellung setzt die Dunkelheit am Abend wieder eine Stunde früher ein. Das kommt auch Einbrechern entgegen, die den Schutz der Dunkelheit nutzen, um möglichst unbemerkt vorzugehen. Eine wirksame Vorbeugungsmassnahme ist deshalb, auch bei Abwesenheit den Eindruck eines bewohnten Hauses oder einer bewohnten Wohnung zu vermitteln. Mit kostengünstigen Zeitschaltuhren lässt sich die Beleuchtung gezielt steuern. Bewegungsmelder können zudem dunkle Aussenbereiche ausleuchten und so potenzielle Einbrecherinnen und Einbrecher abschrecken.

Ein weiterer wichtiger Schutz vor Einbrüchen ist eine aufmerksame Nachbarschaft. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, Nachbarinnen und Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen darum zu bitten, regelmässig den Briefkasten zu leeren und gelegentlich im Haus oder in der Wohnung nach dem Rechten zu sehen.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt bietet zudem eine kostenlose, neutrale und individuelle Einbruchschutzberatung vor Ort an, bei der aufgezeigt wird, mit welchen Massnahmen sich das Einbruchrisiko wirksam reduzieren lässt.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat in der Medienmitteilung vom 9. September vor Trickbetrügern gewarnt, die gezielt Schmuck – insbesondere Halsketten – von vorwiegend älteren Personen entwenden. Dieses Vorgehen ist nach wie vor aktuell. Dazu gekommen ist neu auch, dass Täter ihre Opfer – welche oft auch jüngere Personen sind – auf offener Strasse, teilweise auch aus einem Fahrzeug heraus, ansprechen und ihnen in aufdringlicher Weise Goldschmuck zu überhöhten Preisen verkaufen wollen.

Bei Verdacht auf einen Einbruch oder bei anderen verdächtigen Beobachtungen sollte umgehend die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigt werden.

Weitere Auskünfte

Stefan Schmitt
Mediensprecher
+41 61 208 49 49kapo.medien@jsd.bs.ch

Justiz- und Sicherheitsdepartement