Rheinschwimmer stirbt nach Reanimation
MedienmitteilungJustiz- und Sicherheitsdepartement
Kantonspolizei Basel-Stadt
Am Samstag, 27. Juni 2026 ist ein 61-jähriger beim Schwimmen im Rhein aus gesundheitlichen Gründen in Schwierigkeiten geraten. Nachdem er durch Begleiter an Land gebracht wurde, brach er zusammen und verstarb kurz danach trotz Reanimation noch vor Ort.
Am Samstagmorgen gegen 10.30 Uhr schwamm eine grössere Gruppe von Schwimmern auf der Grossbasler Rheinseite, als sich ein 61-jähriges Mitglied der Gruppe unwohl zu fühlen begann. Auf Höhe St. Alban-Rheinweg, kurz nach dem Mühlenberg, konnte der Mann von seinen Begleitern an Land gebracht werden.
Die Besatzung eines zufällig anwesenden Beiboots der Feuerwehr der Rettung Basel-Stadt eilte herbei, um bei der Reanimation des inzwischen zusammengebrochenen Mannes zu unterstützen. Kurz danach trafen Notarzt und Sanität ein. Die Reanimation musste schliesslich erfolglos abgebrochen werden.
Hinweise
Schwimmen im Rhein - aber richtig
Die Kantonspolizei und die Rettung Basel-Stadt weisen an dieser Stelle, auch aufgrund der extrem hohen Temperaturen, nochmals auf die Gefahren beim Schwimmen im Rhein hin.
Als fliessendes Gewässer ist der Rhein mit Gefahren und Risiken verbunden, besonders für ungeübte Schwimmerinnen und Schwimmer sowie für Kinder.
Die wichtigsten Tipps:
- Unbedingt die empfohlenen Schwimmbereiche beachten! Schwimmen ausserhalb dieser Bereiche ist gefährlich oder sogar verboten.
- Ein Schwimmsack ist praktisch. Aber ihn am Körper festzubinden ist tabu - verfängt er sich an Ketten, Bojen und dergleichen kann es lebensgefährlich werden.
- Schwimmhilfen jeglicher Art sind verboten, ebenso das Springen von Brücken oder Stegen.
- Schwimmen Sie nur, wenn Sie gut schwimmen können und passen Sie ihre Kräfte der Wassertemperatur an!
Noch detailliertere Informationen und Tipps finden sich auf der Seite Schwimmen im Rhein.