Schwerpunktaktion gegen Drogenhandel
MedienmitteilungJustiz- und Sicherheitsdepartement
Kantonspolizei Basel-Stadt
Seit Mittwoch, dem 27. Mai, geht die Kantonspolizei Basel-Stadt in einer koordinierten Aktion gegen den Handel mit Betäubungsmitteln vor, vorwiegend rund um den Claraplatz. Durch einen hohen Kontrolldruck auf die Dealer sollen die betroffenen Quartiere und das lokale Gewerbe von den negativen Begleiterscheinungen des Drogenhandels entlastet werden.
Im Kleinbasel, insbesondere im Gebiet zwischen Claraplatz und der Dreirosenanlage, gibt es wiederkehrende Probleme im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Die Kantonspolizei Basel-Stadt macht wiederholt entsprechende Feststellungen und wird von Interessensgruppen aus den Quartieren darauf aufmerksam gemacht.
Besonders auffällig sind organisierte Gruppen, die als sogenannte «Kügelidealer» an einschlägigen Orten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen. In den Handel sind vorwiegend Männer nigerianischer Herkunft involviert. Die meisten von ihnen verfügen über Aufenthaltsdokumente aus EU-Staaten und halten sich vorübergehend in der Schweiz auf. Mit ihrem oftmals aufdringlichen und teils aggressiven Verkaufsverhalten beeinträchtigen sie das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Passantinnen und Passanten erheblich.
Um die Situation zu entschärfen, führt die Kantonspolizei Basel-Stadt gemeinsam mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt und dem Migrationsamt erneut eine gezielte Schwerpunktaktion durch. Mittels einer hohen Kontrolldichte im betroffenen Gebiet sollen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Ausländer- und Integrationsgesetz gezielt geahndet und verfolgt werden.
Die letzte gleichgelagerte Schwerpunktaktion führte zu einer spürbaren Entlastung.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt wird zu gegebener Zeit über den weiteren Verlauf der Aktion informieren.