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Acht Plattformen und Dienstleistungsangebote der Alternativkultur gefördert

Medienmitteilung

Präsidialdepartement

Abteilung Kultur

Die Abteilung Kultur Basel-Stadt vergibt zum dritten Mal Programmbeiträge an selbstorganisierte Projekträume, Plattformen und Dienstleistungsangebote der Alternativkultur. Aus 18 Gesuchen hat die beratende Fachjury acht zur Förderung empfohlen.

Die Abteilung Kultur fördert zum dritten Mal nicht-kommerzielle Ausstellungs- und Projekträume mit Programmbeiträgen für mehrere Monate. Auch Plattformen, die Dienstleistungen für die Alternativkultur erbringen, etwa Beratungen, konnten Gesuche einreichen. Mit diesem Förderinstrument werden die Selbstinitiative und das kollektive Arbeiten der regionalen Alternativkultur gestärkt.

Auf die Ausschreibung im vergangenen November sind 18 formal gültige Gesuche eingegangen. Davon hat die beratende Jury acht Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 585'000 Franken zur Förderung empfohlen. 

Unterstützte Programme und Dienstleistungsangebote

Beiträge mit Laufzeit von 36 Monaten:

  • 120'000 Franken an das Projekt «Tanzbüro Basel (IG Tanz)» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2029
    Der Verein «Tanzbüro Basel (IG Tanz Basel)» setzt sich für die Interessen des professionellen, freischaffenden Tanzschaffens ein, vernetzt die Tanzszene und bietet Trainings für Tanzschaffende an.
  • 120'000 Franken an das Projekt «Balimage Plattform Dienstleistungen II» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2029
    Balimage fördert die Bedeutung des Films und der Medienkunst in der Region Basel. Sie macht die Branche und das Filmschaffen sichtbar, bietet der Szene Dienstleistungen an und setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein.
  • 90'000 Franken an das Projekt «Theater BAU3» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2029
    Theater BAU3 auf dem Gundeldinger Feld bietet eine Plattform für Theater- und Tanzprojekte und fördert die Vernetzung der freien Kulturszene.
  • 45'000 Franken an die «Sofalesungen» für den Zeitraum Juli 2026 bis Juni 2029
    Der Verein «Sofalesungen» veranstaltet öffentliche Lesungen in privaten Räumlichkeiten und vermittelt so einem breiten Publikum Literatur auf eine niederschwellige Art.

Beiträge mit Laufzeit von 24 Monaten:

  • 70'000 Franken an das Projekt «Station Circus» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2028
    Station Circus ist ein Veranstaltungs- und Arbeitsort für zeitgenössischen Zirkus. Mit seinem Jahresprogramm bietet Station Circus dem aktuellen Zirkusschaffen der Region Auftrittsmöglichkeiten und dient als Trainings- und Residenzort von Zirkuskünstlerinnen und Zirkuskünstlern.
  • 60'000 Franken an das Projekt «Institut für Textiles Forschen» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2028
    Das Institut für Textiles Forschen fördert die Forschung und Entwicklung der textilen Techniken. Das Lernen und das Experimentieren und Weitergeben von Wissen stehen im Zentrum.

Beiträge mit Laufzeit von 12 Monaten:

  • 50'000 Franken an den Projektraum «Kasko» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2027
    Kasko ist ein selbstorganisierter Projektraum für aktuelle Kunst, Performance und Vermittlung. Er funktioniert als flexible Struktur, in der Kunstschaffende und Kunstsachverständige gemeinsam an der Schnittstelle von Kunst und Vermittlung arbeiten und den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten pflegen.
  • 30'000 Franken an den Ausstellungsraum «Ess Mutt» für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2027
    Der Verein für das Üben will das Üben als kulturelle, künstlerische und zwischenmenschliche Praxis fördern. Im Ausstellungsraum «Ess Mutt» wird Übung als situative Praxis verstanden, wozu Ausstellungen, Events und andere Formen der Zusammenkunft gehören.

Beratende Jury

Das Präsidialdepartement hat zur Beurteilung der Gesuche eine interdisziplinäre Fachjury eingesetzt. Einsitz haben: Jasmin Albash, Musikerin, Basel; Daniel Baumann, Kurator, Zürich/Basel; Heike Dürscheid, Dozentin für Theatertheorie und -praxis, Basel; Dominik Oppliger, Autor und Musiker, Zürich; Noëlle Pia, Kunsthistorikerin, Basel; Ruth Widmer, freischaffende Theaterpädagogin und Theaterunternehmerin, Basel; Simon Koenig, Vertreter Präsidialdepartement (Vorsitz, ohne Stimmrecht).

Weitere Auskünfte

Isabel Drews
Leitung Kommunikation und Dachkommunikation Museen Basel
+41 61 267 65 98isabel.drews@bs.ch