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Bericht zur Bedarfsplanung der Behindertenhilfe - barrierefrei zugänglich und partizipativ erstellt

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Illustration einer diversen Teamarbeit am runden Tisch mit Laptops und Tablets.
© ChatGPT

Der Regierungsrat hat im Dezember 2025 die Bedarfsplanung der Behindertenhilfe für die Jahre 2026–2028 verabschiedet. Das Amt für Sozialbeiträge stellt den Bericht jetzt auf seiner Website als barrierefreies Dokument zur Verfügung und macht die Planung damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Das barrierefreie Dokument, welches dem anerkannten Standard PDF/UA entspricht, erleichtert unter anderem sehbeeinträchtigten Menschen den Zugang. 

Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft erarbeiten die Bedarfsplanung gemeinsam und überprüfen alle drei Jahre, in welchen Bereichen die Behindertenhilfe weiterentwickelt oder angepasst werden soll.

Bereits bei der Erarbeitung der Bedarfsplanung war eine Begleitgruppe von Menschen mit Behinderungen beteiligt. Sie brachten ihre Erfahrungen und Perspektiven als Expert:innen ein und unterstützten dabei, die Inhalte verständlich aufzubereiten. Ergänzend zum ausführlichen Bericht wurde zudem eine Version «einfach erklärt» erstellt, um die Zugänglichkeit weiter zu verbessern.

Inhaltlich setzt die Planung für die kommenden Jahre mehrere Schwerpunkte. Im Fokus stehen die steigende Zahl von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie der wachsende Bedarf an individueller und zunehmend komplexer Unterstützung. Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit schweren Verhaltensauffälligkeiten in Kombination mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen oder mit Suchterkrankungen. Weitere wichtige Themen sind der Ausbau der ambulanten Wohnbegleitung und die Förderung der Inklusion in die Arbeitswelt. 

Für den Kanton Basel-Stadt werden im Zeitraum 2026–2028 zusätzliche Aufwendungen von rund 8,17 Mio. Franken erwartet. Die Bedarfsplanung bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Angebote der Behindertenhilfe in den kommenden Jahren.

Direkt zum barrierefreien Dokument (PDF) der Bedarfsplanung 2026-2028:

Weitere Auskünfte

Christoph Fenner

Leiter Abteilung Behindertenhilfe im Amt für Sozialbeiträge