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Eine Beanstandung wegen der Kennzeichnung bei Fischen aus Zucht

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Das Kantonale Laboratorium hat gekühlte und tiefgekühlte Fische aus Zuchtkulturen auf Aquakulturwirkstoffe sowie Chlorat, Perchlorat und Desinfektionsmittel untersucht. Keine der 31 Proben musste aufgrund der chemischen Parameter beanstandet werden. Lediglich eine Probe wies eine nicht konforme Kennzeichnung auf.

Das Kantonale Laboratorium hat bei acht Detailhändlern im Kanton Basel-Stadt insgesamt 31 Proben erhoben. Es handelte sich ausschliesslich um Fische aus Zucht. Darunter befanden sich sechs gekühlte und 25 tiefgefühlte Produkte. Die Hälfte der Proben stammte aus Vietnam oder der Türkei.

Acht tiefgekühlte Fischproben enthielten erhöhte Chloratkonzentrationen von mehr als 0,1 mg/kg. Die höchste Chloratkonzentration von 0,30 mg/kg wurde in einem Tilapia (Herkunft China) gemessen. Die festgestellten Chloratkonzentrationen liegen unterhalb des Richtwerts der EU und wurden als unproblematisch beurteilt. 

Das Kantonale Laboratorium hat in einem Wolfsbarsch aus der Türkei 38 μg/kg Emamectin nachgewiesen. Diese Konzentration liegt jedoch deutlich unter dem zugelassenen Höchstwert. Zudem wurden in zwei Lachsen geringe Spuren von Emamectin festgestellt. Weitere Aquakulturwirkstoffe oder Desinfektionsmittel liessen sich in keinem Fisch nachweisen.

Eine Probe war wegen einem geringfügigen Deklarationsmangel zu beanstanden.

Die Resultate der aktuellen Kampagne liefern erfreulicherweise keinen Nachweis für einen unerlaubten Einsatz von Antiparasitika oder von Desinfektionsmittelrückständen bei Fischen aus Zucht. Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren werden allerdings zu gegebener Zeit weitere Fischproben untersucht werden.

Weitere Auskünfte

Kantonales Laboratorium

Kannenfeldstrasse 2
4056 Basel

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 8.30 - 11.45 Uhr und 13.30 - 16.30 Uhr Freitag: 8.30 - 11.45 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr