Erfahrungen mit Frühlüften sammeln
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An neun Schulen öffnen Mitarbeitende von Sicherheitsfirmen an bestimmten sehr heissen Tagen am frühen Morgen die Fenster. Damit sammelt die Abteilung Raum und Anlagen des Erziehungsdepartements bis zu den Sommerferien Erfahrungen. Die kühlere morgendliche Luft soll während Hitzeperioden die Temperaturen in den Gebäuden senken.
Das frühmorgendliche Lüften basiert auf dem Budgetpostulat Sandra Bothe betreffend standortspezifische Lüftungskonzepte an Schulen. In einer ersten Testphase ist das Frühlüften bis zu den Sommerferien an neun Standorte vorgesehen: An den Berufsfachschulen und vier Gymnasien, wo die Schülerinnen und Schüler Abschluss- und Maturaprüfungen haben, sowie an den besonders hitzebelasteten Sekundarschulen Holbein und St. Alban.
Ab Mitte August wird das frühmorgendliche Lüften auf Primar- und Sekundarschulhäuser ausgeweitet. Ausgenommen sind Schulen mit Nachtauskühlung durch manuelle Querlüftung oder mit Lüftungsanlage.
Tagsüber Fenster und Storen schliessen, nur kurz lüften, elektronische Geräte ausschalten, wenn sie nicht im Einsatz sind, und ausreichend trinken: Mit diesen bewährten Hitzeschutzmassnahmen können Lehr-, Fach- und Leitungspersonen die Temperaturen in allen Schulgebäuden im Sommer senken und gesundheitlichen Risiken an Hitzetagen vorbeugen. Solche Hitzeschutz-Empfehlungen für den Schulalltag haben das Erziehungsdepartement und die Medizinischen Dienste auf einem Plakat zusammengestellt.
Hinweise
Weitere Informationen
Hitzeschutzplakat 2026 für Schulen (PDF)
«Hitze und Schulen» (Website der Medizinischen Dienste)
Budgetpostulat Sandra Bothe betreffend standortspezifische Lüftungskonzepte an Schulen (PDF)
Schulräume mit Nachtauskühlung (Schulblatt-Website)
Schulbauten im Sommerhoch (Schulblatt-Website)