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Geodatenpublikation: Das ändert sich konkret!

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Was passiert, wenn Geodaten, Metadaten und Kartenlayer endlich nicht mehr getrennte Wege gehen? Im Vortrag erklärt Christian Katterfeld, wie die neue Geodatenpublikation funktioniert, warum QGIS-Projekte dabei eine zentrale Rolle spielen und was sich für Fachstellen, Nutzende und Dienste konkret ändert.

Geodaten als digitale Grundlage

Geodaten sind zentral für die Planung, Bewilligungen, Analysen, digitale Dienstleistungen und Kartenanwendungen. Damit sie auch künftig zuverlässig und einfach nutzbar sind, modernisiert die Geoinformation Basel-Stadt die kantonale Geodateninfrastruktur im Rahmen des Projekts Kantonale Dateninfrastruktur.

Das Geodatenprodukt steht im Zentrum

Bisher war die Publikation stark auf einzelne Karten, spezifische Anforderungen und technische Übersetzungen ausgerichtet. Neu steht das Geodatenprodukt im Zentrum: Es umfasst die Daten, die beschreibenden Metadaten und die dazugehörige Darstellung. Diese drei Elemente werden künftig konsistent zusammengeführt.

Einfachere Publikation für Fachstellen

Für datenpublizierende Stellen wird die Arbeitsweise klarer und direkter. QGIS-Projekte und Metadaten bilden die zentrale Grundlage für die Publikation. Daraus werden Kartenansichten, Dienste und Downloadprodukte abgeleitet. Die bisher nötige technische Übersetzung in andere Systeme wird reduziert. Anpassungen werden dadurch einfacher und besser nachvollziehbar.

Mehr Übersicht für Nutzende

Für Nutzende bringt die Modernisierung mehr Übersicht und bessere Weiterverwendbarkeit. Der Geodaten-Katalog beschreibt verfügbare Daten und führt zu Metadaten, Karten und dem Geodaten-Shop. Über standardisierte Dienste können Geodaten direkt in GIS-Systeme, Fachanwendungen oder Webanwendungen eingebunden werden.

Der STAC-Dienst ermöglicht den Bezug migrierter Geodatenprodukte über eine standardisierte Schnittstelle. WMS-Dienste liefern weiterhin vordefinierte Kartendarstellungen. Für migrierte Vektordaten stehen neue OGC-/WFS-Strukturen zur Verfügung.

Ein zentraler Zugang zu Geodaten

Mit dem neuen Geoportal und MapBS werden Geodatenkatalog, Kartenansicht, Geodienste und Geodaten-Shop enger zusammengeführt. Ziel ist ein zentraler Zugang, über den Bevölkerung, Planende, Verwaltung, Fachstellen sowie Entwicklerinnen und Entwickler Geodaten einfacher finden, verstehen und weiterverwenden können.

Schrittweise Migration

Die Migration der Geodaten erfolgt schrittweise. Auf der Projektseite zur Modernisierung der kantonalen Geodateninfrastruktur wird dokumentiert, welche Datensätze bereits verfügbar sind und was sich bei Diensten, Kurzlinks oder eingebetteten Karten ändert.

Nächste Schritte

  • Release am 18. August: Mit dem Release werden zentrale Datensätze wie die Amtliche Vermessung (inkl. Parzellenplan) und der Vektorstadtplan migriert und eine komplett neue Hintergrundkarte ausserhalb des Stadtplanperimeters auf OpenStreetMap-Basis publiziert.
  • Ende August: Publikation MapBS Beta
  • September: Start Entwicklung des Publikationsassistenten für Geodaten
  • Gleichzeitig schreitet die Entwicklung eines Prototyps für das neue Geoportal voran.

Aktuelle Entwicklungen und wichtige Hinweise zu Veränderungen für Nutzende sind auf der Seite Modernisierung der kantonalen Geodateninfrastruktur zusammengefasst.

Weitere Auskünfte

Geoinformation

Dufourstrasse 40/50
4052 Basel