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Radioaktivitätsmonitoring 2025

News

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt untersuchte im vergangenen Jahr rund 520 Umweltproben auf Radioaktivität. Kontrolliert wurden die Kehrichtverbrennungsanlage Basel, die Kläranlage Basel, Rheinwasser und Rheinschwebstoffe aus der Rheinüberwachungsstation sowie Milch im Rahmen des nationalen Überwachungsprogrammes für Umweltradioaktivität. Es wurden keine Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte festgestellt.

Im Auftrag des Bundes überwacht das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt seit Jahren die potenziellen Emittenten von Radionukliden in den Rhein. Es handelt sich dabei im Besonderen um die Kehrrichtverbrennungsanlage der Stadt Basel (KVA Basel) und die Kläranlage (ARA) Basel. Die Tätigkeiten der nuklearmedizinischen Abteilungen der Spitäler resultieren in einer geringen Aktivität des Abwassers mit radioaktivem Iod und anderen kurzlebigen Radionukliden. Die Aktivitäten des gereinigten Abwassers waren immer unterhalb der Grenzwerte.

Link zum Bericht des Abwassers der KVA

Link zum Bericht des Abwassers der ARA

Da gewisse Radionuklide an Schwebstoffe anlagern, werden auch regelmässig Rheinschwebstoffe untersucht. Der Rheinschwebstoff ist ein geeignetes Untersuchungskompartiment für die langzeitliche Radioaktivitätsüberwachung der rheinaufwärts liegenden Atomkraftwerke und weiterer Emittenten der Schweiz. Dabei stellte das Kantonale Laboratorium wie in den Vorjahren geringe Aktivitäten bei künstlichen Radionukliden fest. Die Immissionsgrenzwerte für Schwebstoffe und Rheinwasser wurden jedoch nie überschritten.

Link zum Bericht

Im Rahmen des nationalen Überwachungsprogrammes der Umweltradioaktivität hat das Kantonale Laboratorium schliesslich 42 Milchproben aus der Schweiz auf radioaktive Stoffe untersucht. In wenigen Proben wurden Spuren von Radiostrontium und Radiocäsium gefunden, jedoch unterhalb der Höchstwerte. Diese Kontaminationen lassen sich durch den Fallout des Reaktorbrandes in Tschernobyl und der Atombombentests erklären. Die durchschnittlichen Aktivitätskonzentrationen nehmen trotz einiger Ausreisser seit Beginn der Messungen im Jahr 1988 stetig ab. Die Aktivitätskonzentrationen in der Milch von Bauernhöfen in der Nähe des Kernkraftwerks Mühleberg waren gegenüber der Milch aus dem Rest der Schweiz nicht erhöht.

Link zum Bericht

Weitere Auskünfte

Kantonales Laboratorium

Kannenfeldstrasse 2
4056 Basel

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
8.30 - 11.45 Uhr und 13.30 - 16.30 Uhr

Freitag:
8.30 - 11.45 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr