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Petersplatz Sanierung

Der Petersplatz ist eine wichtige Grün- und Freizeitanlage. Er ist ein beliebter Ort für Veranstaltungen im Quartier «Vorstädte». Jetzt gibt es mehr als 30 neue Bäume. Die historische Grünanlage bleibt erhalten.

Wegsituation Petersplatz mit versch. Materialien

Projektbeschrieb

Der Petersplatz wurde 1940 umgestaltet. Seitdem wurden Elemente hinzugefügt oder verändert. Die Nutzung für Messen und Märkte hat Spuren hinterlassen: Wege, Rasenflächen, Rabatten und der Wurzelraum der Bäume sind stark beansprucht. Auch Fuss- und Veloverbindungen sowie öffentliche Toiletten und Werkleitungen müssen saniert werden.

Der Platz erhält grosse unversiegelte Flächen für die ökologische Aufwertung. Die Wege werden vielseitig nutzbar und barrierefrei. Eine klare Trennung der Veloroute von Wegen und Grünflächen sorgt für mehr Sicherheit. Die Fuss- und Veloverbindungen werden verbessert. Rollstuhlgängige Wege und neue Veloabstellplätze im Umfeld der Universität entstehen. Auch die öffentlichen Toiletten werden saniert. Die Infrastruktur für die heutigen Nutzungen wie Flohmarkt und Herbstmesse wird verbessert. Das grundlegende Nutzungskonzept bleibt gleich.

Die Sanierung erfolgt in lokal begrenzten Etappen, sodass Veranstaltungen weiter stattfinden können. Neben den 114 bestehenden Bäumen sorgen über 30 Neupflanzungen für mehr Schatten und Kühlung auf dem Petersplatz.

Gestaltung

Sämtliche Wege- und Platzflächen erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild. Wegeverbindungen und Belagsflächen bestehen aus Rheinwacken (schwere Gesteinsmischung). Klassische Wegeverbindungen (Mittelachse und umlaufende Wegeverbindungen) sind zementverfugt und barrierefrei. Randbereiche bestehen aus Trasskalk, sind offenfugig und wasserdurchlässig. Die Haupterschliessung ist barrierefrei und rollstuhlgängig und erfolgt über asphaltierte Wege- bzw. Fahrbahnstreifen. Vom Petersplatz her wird der Botanische Garten über eine Rampe an die bestehende Treppenanlage barrierefrei erschlossen. Die Einfriedung und Stützmauer zum Petersgraben sowie die über Treppen zugängliche Toilettenanlage werden erneuert.

Förderung der Biodiversität

Die Sanierung soll den Biotopverbund in der Stadt erhalten und fördern. Auch der Naturwert und die Biodiversität der Grünanlage sollen verbessert werden.

Meilensteine

Etappen

1. Etappe: Ausgabenbewilligung des Grossen Rates ca. im Februar 2026

2. Etappe: Ausarbeitung des Bauprojektes

3. Etappe: Baubewilligungsverfahren, etc.

Baubeginn
ca. 2027
Fertigstellung
ca. 2029

Aktuelle Informationen

Brigitte Löwenthal
Stv. Leiterin Grünflächenunterhalt / Stabsstelle Grünplanung
+41 61 267 67 16brigitte.loewenthal@bs.ch