Klima & Energie

Der Kanton Basel-Stadt betreibt schon seit Jahrzehnten eine fortschrittliche Umwelt- und Klimapolitik mit Vorbildcharakter. Auch der Klimaschutz findet im Kanton Basel-Stadt breite Unterstützung. So hat Basel im Februar 2019 als erste Schweizer Stadt den Klimanotstand ausgerufen und im Februar 2020 nahm die Spezialkommission Klimaschutz des Grossen Rats ihre Arbeit auf. Der Gegenvorschlag des Grossen Rats zur «Klimagerechtigkeitsinitiative», welche 2022 zur Abstimmung kommt, sieht eine Senkung der Treibhausgasemissionen bis im Jahr 2037 auf netto null vor. Basel hat – im Unterschied zu anderen Städten – beste Chancen, dieses Ziel zu erreichen. Dadurch avanciert Basel zum Vorbild für die Umwelt- und Klimapolitik im In- und Ausland.

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Die Umwelt- und Energiepolitik in Basel hat Geschichte. Bereits in den 1970er-Jahren verhinderte die Bevölkerung den Bau des Atomkraftwerkes in Kaiseraugst. Als Folge wurden in der Verfassung ein Verbot für Atomstrom und die Förderung von erneuerbaren Energien festgelegt. Seit 2009 stammt der Strom der Industriellen Werke Basel (IWB) zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Riehen wurde im Jahre 2004 als erste Gemeinde Europas mit dem "European Energy Award" in Gold ausgezeichnet, und auch die Stadt Basel trägt seit 2006 das Goldlabel.

Basel-Stadt verfügt über ein ambitioniertes Energiegesetz, welches die Reduktion der Treibhausgasemissionen, die Steigerung der Energieeffizienz und die Förderung der erneuerbaren Energie zum Ziel hat und schweizweit immer wieder als Vorbild dient.

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Nachhaltige Mobilität

Auch im Bereich der Mobilität sorgt der Kanton Basel-Stadt mit verschiedenen Massnahmen für einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz: unter anderem mit einer stetigen Verbesserung der ÖV-Infrastruktur, mit einem Parkraum- und Mobilitätsmanagement sowie mit Massnahmen zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs und der E-Mobilität.

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Europäische Zusammenarbeit

Der Grenzkanton Basel-Stadt setzt beim Umwelt- und Klimaschutz auf europäische Zusammenarbeit, etwa im deutsch-französisch-schweizerischen Netzwerk TRION-climate, im Europäischen Klimabündnis oder beim grenzübergreifenden Gewässerschutz. Der grenzüberschreitende Klimaschutz ist auch ein Schwerpunkt der baselstädtischen Präsidentschaft der Oberrheinkonferenz (ORK) 2022.

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Smart City Strategie: Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung

Der Regierungsrat hat 2018 die Strategie „Smart City ­Basel“ beschlossen. Die Smart City Basel setzt digitale Technologien und Daten gezielt ein, um die Lebensqualität zu sichern, Innovationen zu ermöglichen und ressourcenschonend eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Als Dialog- und Experimentierraum für innovative und kooperative Smart City Projekte hat der Kanton Basel-Stadt zusammen mit der SBB das Smart City Lab Basel auf dem Areal Wolf eröffnet.  

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