Salta al contenuto principale

Breadcrumb-Navigation

Willkommen im Datenkatalog

Was ist der Datenkatalog?

Der Datenkatalog ist das Verzeichnis aller Datenbestände im Kanton. Im Datenkatalog werden Informationen zu den Datenbeständen und ihren Merkmalen geführt, die so genannten Metadaten. Wichtig: Der Datenkatalog ist nur ein Nachschlagewerk. Die eigentlichen Daten bleiben bei den Dienststellen.

Die gemeinsame Datennutzung sowie ihre Umsetzung im kantonalen Datenkatalog sind in der kantonalen Data Governance geregelt.

Einführungsphase

Der Datenkatalog befindet sich in der Einführungsphase und wird laufend ergänzt. Er steht in dieser Phase ausgewählten kantonalen Stellen zur Verfügung. Aktuell sind dies das Statistische Amt, die Geoinformation des Grundbuch- und Vermessungsamts sowie die Medizinischen Dienste des Gesundheitsdepartements. 

Beispielkatalog

Alle übrigen Personen mit einem kantonalen Login, können sich bereits im Beispielkatalog umschauen. Wir empfehlen vor dem Einstieg in den Beispielkatalog, die bereitgestellten Videoerklärungen anzuschauen. Bitte kontaktieren Sie für weitere Fragen direkt das DCC unter dcc@bs.ch

Videoerklärungen


Unser Angebot

Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen

Der Kanton hat den Auftrag, die Metadaten aller kantonalen Dienststellen im Datenkatalog zu erfassen. Wir laden Dienststellen aktiv ein, sich für eine begleitete Erfassung zu melden. Sie können sich dafür direkt ans DCC Data Competence Center wenden.

Das DCC Data Competence Center unterstützt und begleitet alle kantonalen Stellen bei der Erfassung ihrer Metadaten im Datenkatalog.

Josephine Smith

Data Competence Center

Die wichtigsten Modelle im Datenkatalog

Wie die Modelle verknüpft sind

Unsere Daten aus verschiedenen Perspektiven.

Diagramm mit verbundenen Sechsecken und Datenkategorien.

Glossar

aus dem Leitdokument "Kantonale Data Governance"

Attribut

Die kleinste inhaltliche Einheit eines Datensatzes. Sie beschreibt eine einzelne Eigenschaft oder ein Merkmal eines Objekts, z. B. den Namen, das Geburtsdatum oder die Postleitzahl einer Person.

Data Governance

Bezeichnet die grundlegenden strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen und Richtlinien, welche sicherstellen, dass Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortungsvoll, sicher und in hoher Qualität verwaltet werden.

Daten

Einzelne Fakten sowie Mess- und Schätzwerte, die in strukturierter oder unstrukturierter Form vorliegen und zur weiteren Verarbeitung, Analyse oder Entscheidungsfindung genutzt werden können. Wenn verknüpft, können diese zu Informationen und Wissen weiterverarbeitet werden.

Datenbestand

Eine thematisch abgegrenzte, in einem System oder Fachverfahren geführte Menge strukturierter digitaler Daten (z. B. Register, Fachapplikation, Statistikdatenbank).

Datenbewirtschaftung

Umfasst alle Tätigkeiten im Umgang mit Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Dateneignerschaft

Bezeichnet die formale Verantwortung für die Daten eines bestimmten Bereichs, eines Datenbestands oder eines Attributs.

Datennutzung

Bezeichnet die Ausschöpfung des Potenzials von Daten für einen oder mehrere Zwecke. Die Datennutzung wird als Teil der Datenbewirtschaftung verstanden.

Datenräume

Sind thematisch abgegrenzte Bereiche, in denen mehrere Dienststellen Daten gemeinsam nutzen, harmonisieren und koordinieren.

Datensammlung

Eine für einen bestimmten Zweck zusammengestellte Zusammenführung von Daten, die aus einem oder mehreren Datenbeständen stammen kann (z. B. Auswertung, Bericht, Projekt- oder Analyse-Datensatz).

Datensatz

Eine zusammengehörige Sammlung von Daten, die inhaltlich miteinander verbunden sind und typischerweise als Einheit gespeichert, verwaltet oder ausgewertet werden.

Dienststelle

Eine organisatorische Einheit innerhalb der Verwaltung, die Aufgaben im Rahmen ihrer Zuständigkeit wahrnimmt.

Mehrfachnutzung

Ermöglicht, dass bereits vorhandene Daten für verschiedene administrative oder fachliche Zwecke verwendet werden können, ohne sie erneut erheben zu müssen.

Metadaten

Beschreibende Informationen zu einem Datenbestand oder zu Teilen davon, welche z. B. Titel, Kursbeschreibung, Aktualisierungsrhythmus, Schutzstufe, Dateneignerschaft und Erhebungszeitraum umfassen.

Once-Only-Prinzip

Prinzip, nach dem Daten nur einmal erhoben und für verschiedene Zwecke genutzt werden. So müssen Kunden der Verwaltung ihre Aufgaben nur einmal tätigen und anschliessend können die Daten auch in anderen, definierten Bereichen verwendet werden.

Open-by-default-Prinzip

Prinzip, nach dem Informationen, Daten, Prozesse oder Entscheidungen grundsätzlich offen, transparent und zugänglich bereitgestellt werden - es sein denn, es bestehen klar begründete Ausnahmen (z. B. Datenschutz, Sicherheit oder vertrauliche Inhalte).

Stammdaten

Stammdaten sind grundlegende, langfristig gültige und für die Verwaltung verbindliche Datenbestände, die zentrale Sachverhalte, Organisationseinheiten, Personen, Objekte oder Beziehungen beschreiben. Sie werden fach- und organisationsübergreifend mehrfach genutzt und gemeinsam bewirtschaftet, und bilden die Basis für Fachanwendungen, Geschäftsprozesse sowie die Erfassung und Verarbeitung von Bewegungs- und Fachdaten.