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Stadtraum Morgartenring: Bessere Erreichbarkeit dank neuer S-Bahn-Haltestelle

Medienmitteilung

Regierungsrat

Der Regierungsrat hat das Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring zur öffentlichen Vernehmlassung freigegeben: Zwischen den Bahnhöfen Basel SBB und St. Johann soll, auf Höhe der Tramhaltestelle Morgartenring, die neue S-Bahn-Haltestelle Basel Neuallschwil entstehen. Die Realisierung einer S-Bahn-Haltestelle im bestehenden Siedlungsgebiet bedingt eine abgestimmte Planung von Siedlung und Bahninfrastruktur. Das Entwicklungskonzept zeigt einerseits auf, wie die Haltestelle bis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme optimal in den Stadtraum sowie in das städtische ÖV-Netz integriert werden kann. Andererseits wird das durch die S-Bahn-Haltestelle entstehende längerfristige Entwicklungspotenzial im Umfeld der Haltestelle aufgezeigt. Die Vernehmlassung dauert bis zum 12. Mai 2026.

Deckblatt des Entwicklungskonzepts Stadtraum Morgartenring mit Karte.
Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring
© BVD

Gute Einbindung der Haltestelle in den Stadtraum

Die Agglomeration Basel wächst und das Angebot des öffentlichen Verkehrs wird parallel dazu weiterentwickelt und ausgebaut. Für die geplante S-Bahn-Haltestelle Basel Neuallschwil erstellt die SBB aktuell im Auftrag der beiden Basel das Vorprojekt. Die Haltestelle soll Ende 2030 in Betrieb gehen. Die Realisierung der Haltestelle ist für die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie für die Gemeinde Allschwil von grosser Bedeutung. Sie ist Teil des Ausbauschrittes 2035 des strategischen Entwicklungsprogramms für die Bahninfrastrukturen des Bundes (STEP). Die Haltestelle bindet die Gemeinde Allschwil erstmals direkt ans Bahnnetz an, erschliesst bedeutende Teile von Basel-West und wird die nächstgelegene S-Bahn-Station des Entwicklungsgebiets Bachgraben. Mit dem Entwicklungskonzept legen die drei beteiligten Partner – die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die Gemeinde Allschwil – ein Szenario für die Einbindung der geplanten S-Bahn-Haltestelle in den Stadtraum vor. Dazu gehören bis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme insbesondere die Erstellung der nötigen Fuss- und Veloverkehrsinfrastrukturen sowie Anpassungen im Bereich der Tramhaltestelle Morgartenring.

Das längerfristige Potenzial der Haltestelle für den Stadtraum ausschöpfen

Aufgabe des Konzepts ist es zudem, das durch die neue S-Bahn-Haltestelle entstehende Potenzial für die angrenzenden Quartiere Iselin, Gotthelf und Bachletten sowie die benachbarten Ortsteile von Allschwil aufzuzeigen. Mit der Haltestelle wird das Gebiet besser durch den ÖV erschlossen. Der neue Bahnzugang «Morgartenplatz» wird zur Mobilitätsdrehscheibe. Dank zusätzlicher Aufenthaltsqualität, neuen Nutzungen und ergänzenden Grünflächen kann sich dieser Ort zu einem neuen Zentrum entwickeln. Besseren Fuss- und Veloanbindungen in die Quartiere und an das Netz des städtischen öffentlichen Verkehrs wird hohe Bedeutung beigemessen. Das Entwicklungsgebiet Bachgraben soll beispielsweise mit einer direkten Fuss- und Veloachse zur Haltestelle verbunden werden. Des Weiteren beinhaltet das Konzept Überlegungen zur Verbesserung des öffentlichen Raums, zur Stärkung von lokalen Zentren, zur Verbesserung der Freiraumversorgung und zu städtebaulichen Entwicklungen.

Konzept als erster Schritt einer langfristigen Entwicklung

Die im Konzept dargelegten Entwicklungsabsichten im Zeithorizont 2050+ sind als Ausblick in eine längerfristige Zukunft zu verstehen. Sie sollen den nächsten Jahren anhand von Machbarkeits- und Potenzialstudien – unter Miteinbezug der betroffenen Akteure – vertieft und konkretisiert werden. Auch wenn es in den nächsten Jahren noch wesentliche planerische und politische Zwischenschritte brauchen wird, um das volle Potenzial des Stadtraums auszuschöpfen, stellt die Inbetriebnahme der S-Bahn-Haltestelle und das vorliegende Entwicklungskonzept den Anfang einer bedeutenden Entwicklung des Gebietes dar.

Die Vernehmlassung findet gleichzeitig im Kantons Basel-Stadt, in der Gemeinde Allschwil und im Kanton Basel-Landschaft statt und dauert vom 12. Februar bis zum 12. Mai 2026. Die Stellungnahmen können über die Plattform zur «E-Mitwirkung» des Kantons Basel-Stadt erfasst werden (Direktlink zur öffentlichen Vernehmlassung des Konzepts).

Hinweise

Weitere Informationen und das Entwicklungskonzept finden Sie HIER.

Kanton Basel-Stadt | E-Mitwirkung

Weitere Auskünfte

Martin Sandtner
Kantonsplaner, Leiter Raumplanung
+41 61 267 92 27martin.sandtner@bs.ch

Michael Klatz

Projektleiter Stadtentwicklung und Raumplanung, Bau – Raumplanung – Umwelt, Gemeinde Allschwil