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Entwicklungsgebiet Heuwaage

Satellitenansicht eines grossen Stadtbahnhofs mit umliegenden Gebäuden.
Satellitenbild Entwicklungsgebiet Heuwaage
© Geodaten Kanton Basel-Stadt, Satellitenbild Basel-Stadt 2025: Pleiades Neo, Basel © CNES 2025, Distribution Airbus DS

Das Gebiet

Der im Jahr 2010 erlassene Stadtteilrichtplan Heuwaage - Zoo zeigt auf, wie sich das Gebiet weiterentwickeln soll. Die Neugestaltung des Nachtigallenwäldlis, die Revitalisierung des Birsigs und der Neubau der Kuppel sind bereits realisiert. Weitere Bau- und Verkehrsprojekte werden in den nächsten Jahren folgen. Einige Projekte sind in der Hand von privaten Akteuren wie das Hochhaus Heuwaage oder die Zooerweiterung. Für andere Projekte wie die Margarethenverbindung, den Hochwasserentlastungsstollen Birsig oder die Zwischennutzung am Birsigbogen ist der Kanton verantwortlich. Einige Vorhaben sind in der Planung weit fortgeschritten, bei anderen stehen die politischen Beschlüsse noch aus.

Weiterführende Informationen zum Stadtteilrichtplan Heuwaage - Zoo

Übersicht der Projekte

1 Erweiterung Zoo Süd (Bereich Schutzmatte)

Der Zoo Basel wird in den nächsten 25 Jahren vergrössert. Der Masterplan sieht vor, dass der Zoo im Süden nach Binningen erweitert wird. Hier sind Anlagen zu den Lebensbereichen «Afrikanische Savanne» und «Südwestafrikanische Küste» geplant. Im Jahr 2025 wurde ein öffentliches Mitwirkungsverfahren der betroffenen Areale Birkenweg und Schutzmatte durchgeführt. 

Projektverantwortung: Zoo Basel 

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2 Erweiterung Zoo Nord (Bereich Zoo Parkplatz)

Im Norden soll die Fläche, wo sich heute der Zoo-Parkplatz befindet, nach Eröffnung des neuen Parkhauses am Erdbeergraben in das Zoo-Areal integriert werden. Gemäss Zoo Masterplan entstehen auf dieser Fläche Kuppelbauten, in denen der Artenreichtum des Tropengürtels erlebbar wird. Dazu braucht es planerische Massnahmen und einen Grossratsbeschluss zum Bebauungsplan. Die Planungsarbeiten durch den Kanton starten im Jahr 2026. Parallel dazu plant der Zoo ab 2026 Anpassungen an Stelle der heutigen Urson-Anlage in Form eines neuen Geheges für die Keas. Dessen Fertigstellung ist 2028 /29 vorgesehen.

Projektverantwortung: Zoo Basel 

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3 Zoo Parking Erdbeergraben

Der Bau des Parkhauses unter dem Erdbeergraben ist Voraussetzung dafür, dass der Zoo Basel Richtung Norden (Bereich des heutigen Zoo-Parkplatzes) wachsen kann. Im Januar 2025 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Von Frühling 2026 bis Sommer 2027 wird der Rohbau des Parkings erstellt. Die Vollendung und Inbetriebnahme des Parkhauses sind für Ende 2027 geplant.

Projektverantwortung: Zoo Basel

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4 Instandsetzung Verbindungsbrücke Zoo Parkplätze, Fussgängerbrücken

Der Tiergartenrain verbindet die Birsig- und die Binningerstrasse und dient als Zufahrt zum Zolli-Parkplatz. Zwischen dem Tiergartenrain und den Pfeilern des Viadukts befindet sich eine Fussgängerbrücke über den Birsig. Diese Brücke muss saniert werden. Die Planung dieses Sanierungsprojekts ist für das Jahr 2027 vorgesehen, wenn die Pläne der Zooerweiterung fortgeschritten sind. Die Ausführung ist für das Jahr 2029 angedacht.

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt


5 Profilanpassung 4-Meter-Korridor Basel und Instandhaltung (SBB)

Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe sollen künftig auch über Frankreich nach Basel gelangen. Dazu passt die SBB im Auftrag des Bundes das Profil der Strecke Basel St. Johann–Basel SBB an. Zudem saniert sie die Streckengleise und die Birsigbrücken.

Projektverantwortung: SBB

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6 Erdbeergrabenbrücke (SBB / SNCF-Brücke)

Die Erdbeergrabenbrücke aus dem Jahr 1901 ist am Ende ihrer Lebensdauer angelangt und muss ersetzt werden. Die neue Brücke wird auf beiden Seiten eineinhalb Meter höher liegen als die bestehende Brücke. So wird das heute gemäss Eisenbahnverordnung geltende Lichtraumprofil sichergestellt. Das Bauprojekt ist aktuell in Erarbeitung. Der Abbruch der bestehenden Brücke soll voraussichtlich 2028 erfolgen, der Baubeginn der neuen Brücke im Jahr 2029 und die Inbetriebnahme voraussichtlich im Jahr 2030. 

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt


7 Fussgänger- und Veloverbindung Bachletten – Gundeldingen

Die sogenannte Zollibrücke soll als neue Fussgänger- und Veloverbindung das Gundeldinger- und Bachlettenquartier verbinden.  Mit dieser Verbindung sollen die Wege des aktiven Verkehrs verkürzt, die Verkehrssicherheit erhöht und der Velo- und Fussverkehr gefördert werden. Der Grosse Rat hat am 14. Januar 2026 im Rahmen der Genehmigung des «Ratschlags betreffend Planung und Projektierung von Infrastrukturen des Fuss- und Veloverkehrs im Zusammenhang mit dem Ausbau des Bahnknotens» Finanzmittel für die weitere Planung und Projektierung (Phase Vorprojekt mit Studienwettbewerb) bewilligt.

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt

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8 Umgestaltung Verkehrsfläche Heuwaage – Binningerstrasse – Erdbeergraben

Mit dem Projekt wird eine neue Gesamtlösung für den Verkehr an der Heuwaage erarbeitet. Es beinhaltet einen Kreisverkehr am Verkehrsknoten, Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr, die Errichtung einer Sicherheitsschleuse beim Waaghof, die Zufahrt zum Erdbeergraben sowie der Fussgängerzugang zum Bahnhof SBB. Bestandteile des Projekts sind auch die Margarethenverbindung, der Doppelspurausbau für das Tram an der Binningerstrasse und die behindertengerechte Umgestaltung der Tramhaltestellen. Bei der Haltestelle Zoo wird die Station in Richtung Innenstadt nach Norden versetzt. Bei der Haltestelle Heuwaage bleiben beide Stationen am heutigen Standort. Ein Regierungsrats- beziehungsweise Grossratsbeschluss für das gesamte Vorhaben soll im Jahr 2026 vorliegen. Das Verfahren des Bundes zur Genehmigung der Baupläne findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt. Die Ausführung ist ab 2033 vorgesehen.

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement – Amt für Mobilität


9 Tramnetzentwicklung (Margarethenverbindung)

Die Margarethenverbindung verbindet die Haltestellen Margarethen und Dorenbach via Margarethenstich. Die Verbindung und die damit verbundene neue Linienführung der Linie 17 entlastet die Basler Innenstadt von einer Tramlinie. Darüber hinaus wird die heutige Tramwendeschlaufe an der Heuwaage dank der Margarethenverbindung nicht mehr benötigt. Damit steht die Fläche für eine Begrünung oder eine andere Nutzung zur Verfügung. 

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement – Amt für Mobilität

Weiterführende Informationen


10 Sanierung Binningerstrasse 6

Das Dach und die Fassade des Gebäudes an der Binningerstrasse 6 sind sanierungsbedürftig. Da zurzeit das Tram nahe an der Fassade entlangfährt, wird die Gebäudehüllensanierung mit dem Umgestaltungsvorhaben im Bereich Heuwaage – Binningerstrasse koordiniert. Die Ausführung ist deshalb erst ab 2034 vorgesehen.

Projektverantwortung: Finanzdepartement – Immobilien Basel-Stadt


11 Hochwasserentlastungsstollen Birsig

Bei sehr hohen Regenmengen besteht die Gefahr, dass der Zoo und weite Teile der Talsole von der Heuwaage bis zur Schifflände überschwemmt werden. Als Schutzmassnahme soll ein Entlastungsstollen zum Rhein hin (zusätzlich zum bestehenden Tunnel) gebaut werden. Der Ratschlag zum Vorprojekt soll im Jahr 2026 dem Regierungsrat und dem Grossen Rat vorgelegt werden. Im Jahr 2026 stehen kleine Sanierungsarbeiten am Birsig an.

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt


12 Bike & Ride Anlage

Das sanierungsbedürftige Kioskgebäude in der Unterführung Lohweg war seit 2022 nicht mehr in Betrieb. In den Jahren 2025/2026 hat die Verwaltung den Kiosk zurückgebaut. Auf der freiwerdenden Fläche soll im Jahr 2026 eine Bike&Ride-Anlage eingerichtet werden.

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement – Amt für Mobilität


13 Hochhaus Heuwaage

Das Hochhaus «Steinentor» hat sein Lebensende erreicht. Die Basellandschaftliche Pensionskasse als Besitzerin des Gebäudes realisiert an seiner Stelle einen freistehenden Neubau. Im Gebäude entstehen Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und Büros sowie 66 Wohnungen. Seit Anfang 2026 wird das alte Hochhaus etagenweise zurückgebaut. Der Aushub der Baugrube ist für das Jahr 2027 geplant, der Rohbau von Ende 2027 bis Ende 2029. Der Innenausbau soll Ende 2030 fertiggestellt sein und das Gebäude wird voraussichtlich 2031 bezugsbereit sein.

Projektverantwortung: Adimmo

Weiterführende Informationen


14 Projekt Am Birsigbogen 

Im Rahmen einer Zwischennutzung soll im nördlichen Teil des Birsig-Parkplatzes eine Fussgängerzone mit Sitzgelegenheiten, Veloabstellplätzen und mobilen Spiel- und Sportelemente entstehen. Zusätzlich soll der Ort begrünt und besser beleuchtet werden. Die Zwischennutzung gibt Aufschluss über die längerfristige Gestaltung und Nutzung des gesamten Birsig-Parkplatzes (frühestens ab 2035). Die Ausgaben zur Zwischennutzung hat der Regierungsrat am 21. Oktober 2025 bewilligt. Der Grosse Rat hat den Ausgaben für das Projekt in der Höhe von 1,2 Millionen Franken am 6. Mai 2026 zugestimmt. Mit der Umsetzung der Massnahmen für die Zwischennutzung wird voraussichtlich im Herbst 2026 begonnen.

Projektverantwortung: Präsidialdepartement - Kantons- und Stadtentwicklung

Weiterführende Informationen


15 Stänzlergasse

Die Ausführung der Erneuerung der Stänzlergasse West gemäss dem Gestaltungskonzept Innenstadt ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Die Umsetzung des Gestaltungskonzepts an der Stänzlergasse Ost ist für die Jahre 2032 bis 2034 vorgesehen. 

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt

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16 Vorstudie Stadtraum Basel Bahnhof SBB

Mit dem Bahnausbau muss sich auch der Stadtraum um die Bahnhöfe herum verändern, um den wachsenden Passagierzahlen gerecht werden zu können. Zur Planung wurde die Vorstudie «Stadtraum Bahnhof SBB» erarbeitet. Die Vorstudie empfiehlt, einen zweiten Umsteigeknoten (Markthallenplatz) zu schaffen, eine direkte Tramverbindung vom Markthallenplatz in die Elisabethenstrasse zu erstellen, die Markthallenbrücke abzubrechen, eine grössere Grünfläche zu errichten sowie die Verkehrsführung für den motorisierten und für den Langsamverkehr anzupassen. Der Grosse Rat hat am 7. Januar 2026 die Vorstudie zur Kenntnis genommen. Aus der Vorstudie werden im Jahr 2026 einzelne Vorprojekte ausgelöst. 

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement – Amt für Mobilität

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17 Perronzugang Margarethen und neue Margarethenbrücke

Der Bahnhof Basel SBB soll für mehr Reisende fit gemacht und der Zugang zu Bahn- und städtischem ÖV verbessert werden. Dazu plant die SBB im Auftrag des Bundes und in enger Abstimmung mit dem Kanton Basel-Stadt das Projekt Perronzugang Margarethen. Das Projekt umfasst eine rund 16,5 Meter breite, statisch unabhängige Personenbrücke. Sie liegt auf der Ostseite der Margarethenbrücke und verbindet alle Perrons mit Treppen, Rolltreppen und Liften.

Die bestehende Margarethenbrücke ist im Eigentum der SBB und muss ersetzt werden. Gründe sind die heute geltenden statischen Normen und die Anforderungen des langfristigen Bahnausbaus. Der Kanton Basel-Stadt möchte zudem eine sichere und komfortable Veloverbindung über die Brücke realisieren sowie eine barrierefreie, rasch erreichbare Tramhaltestelle in der Brückenmitte. Aufgrund dieser zusätzlichen, verkehrlichen Anforderungen wird die neue Brücke mit 27 Metern deutlich breiter als die heutige Brücke, die 16,3 Meter breit ist.

Grundsätzlich lassen sich die neue Margarethenbrücke und der Perronzugang Margarethen unabhängig voneinander realisieren. Ziel der SBB und des Kantons Basel-Stadt ist es jedoch, sie wenn immer möglich gemeinsam umzusetzen. 

Projektverantwortung: Bau- und Verkehrsdepartement - Tiefbauamt

Weiterführende Informationen


Kontakt

Nicole Fretz
Projektleiterin Stadtteilentwicklung Basel-West
+41 61 267 78 58Nicole.Fretz@bs.ch