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Editorial

Katja Jenni-Szaloky und Samuel Hess

Basel zählt im Schweizer Vergleich zu den produktivsten Wirtschaftsregionen: Der Kanton Basel-Stadt ist Standort global führender Unternehmen und Forschungseinrichtungen und trägt mit 36 Prozent* überproportional zum nationalen Export bei, wobei er zugleich die höchste Wertschöpfung pro Kopf in der Schweiz aufweist. 

Mit dem Basler Standortpaket startete 2025 ein Pionierprojekt, das im Auftrag der baselstädtischen Stimmbevölkerung jährlich 150 bis 500 Millionen Franken vorwiegend an Unternehmen auszahlt, die in Gesellschaft, Umwelt oder Innovation investieren. Dass 80 Prozent dieser Mittel in den Bereich Innovation fliessen, ist kein Zufall: Innovation hat die stärkste Hebelwirkung, um Basels Standortqualität, Wertschöpfung und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Die bestehenden Innovationsförderprogramme mit den strategischen Schwerpunkten Life Sciences, Digitalisierung und nachhaltige Wirtschaft wurden 2025 weiterentwickelt. Mit Basel2037 entstand im August das neunte Programm, das unter dem Motto «Wirtschaft fördern: Netto Null bis 2037» gezielt KMU in Basel‑Stadt dabei unterstützt, ihre TreibhausgasEmissionen zu reduzieren. Basel2037 ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Basel‑Stadt und dem Gewerbeverband Basel‑Stadt – ein Beispiel dafür, wie Kanton und Wirtschaft gemeinsam Lösungen schaffen, die den Standort nachhaltig stärken.

Das Team der kantonalen Unternehmenspflege stand auch 2025 in engem Austausch mit mehr als 100 Schlüsselunternehmen. Diese Gespräche bilden für die Unternehmen eine zentrale Schnittstelle zur Verwaltung und erleichtern den Zugang zu den genannten Förderinstrumenten.

Auch intern haben wir uns weiterentwickelt: Im September 2025 übernahm Katja Jenni-Szaloky die Co‑Leitung des Bereichs Wirtschaft im Amt für Wirtschaft und Arbeit. Mit langjähriger Erfahrung in internationaler Zusammenarbeit, Kommunikation und Standortförderung stärkt sie die strategische Ausrichtung des Bereichs.

Die nationale und internationale Vernetzung wird 2026 weiter an Bedeutung gewinnen. Mit dem WEF Basel Morning im Vorfeld des World Economic Forum 2026 hat der Kanton ein starkes Zeichen gesetzt. Die Plattform brachte Vertreter der globalen Pharmaindustrie, internationale Investorinnen, Startups, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um Herausforderungen und Perspektiven der globalen Life‑Sciences‑Industrie zu diskutieren und neue Akzente für die Weiterentwicklung des Standorts zu setzen.

2026 werden wir in engem Austausch mit allen Akteuren, die den Wirtschaftsstandort Basel prägen, auf diesem Fundament weiter aufbauen. Einen ersten Schwerpunkt setzt das gemeinsam mit dem Kanton Aargau lancierte FoodHealth‑Programm, das Innovationen im Bereich Agri‑ und Foodtech gezielt fördert.

Wir danken unseren Partnerinnen und Partnern für die gute Zusammenarbeit und freuen uns darauf, diese fortzusetzen.

Für die Standortförderung im Amt für Wirtschaft und Arbeit,

Samuel Hess 
Bereichsleitung Wirtschaft, Mitglied der Geschäftsleitung

Katja Jenni 
Bereichsleitung Wirtschaft, Mitglied der Geschäftsleitung

 

* Quelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit – Aussenhandelsstatistik