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Highlights Standortförderung 2025

Innovation hat die stärkste und nachhaltigste Wirkung, um Basels Standortqualität, Wertschöpfung und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Das Basler Standortpaket - ein Pionierprojekt

Mit dem Basler Standortpaket setzt der Kanton Basel-Stadt schweizweit neue Massstäbe: Er stärkt den Wirtschaftsstandort gezielt mit Förderbeiträgen in den Bereichen Innovation, Gesellschaft und Umwelt. Finanziert wird das Paket über zwei Fonds, die der Regierungsrat je nach finanzieller Lage des Kantons mit jährlich 150 bis 500 Millionen CHF äufnen kann. 2025 wurden 88 Gesuche eingereicht, der Regierungsrat genehmigte insgesamt 246,25 Millionen Franken zur Auszahlung. 

Der Schwerpunkt des Basler Standortpakets liegt auf der Förderung von Innovation: 80 Prozent der Mittel fliessen an Unternehmen für deren Aufwände, die Basel-Stadt als zukunftsorientierten Wirtschafts- und Forschungsstandort weiter voranbringen. 20 Prozent sind für gesellschaftliche und ökologische Anliegen reserviert – darunter die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Klimaschutz sowie – voraussichtlich ab Ende 2026 - Forschungskooperationen im Bereich Life Sciences.

Unternehmen können Gesuche ausschliesslich für bereits umgesetzte Massnahmen eingereicht werden. Damit stellt der Kanton sicher, dass öffentliche Mittel dort eingesetzt werden, wo konkrete Wirkung bereits sichtbar ist.
 

Illustration von Menschen mit Werkzeugen und einem CO2-Schild, Basler Standortpaket.

Basel 2037: KMU fit für das Netto‑Null‑Ziel

Mit Basel 2037 entstand im August ein Innovationsförderprogramm, das unter dem Motto «Wirtschaft fördern: Netto Null bis 2037» gezielt KMU in Basel-Stadt dabei unterstützt, Nachhaltigkeitsvorhaben erfolgreich umzusetzen und aktiv zur Erreichung des kantonalen Netto-Null Ziels bis 2037, beizutragen. Gleichzeitig vermittelt Basel2037 das nötige Praxiswissen und bietet KMU gezielte Orientierung bei den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Netto-Null an. 

Das Programm ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Basel‑Stadt und dem Gewerbeverband Basel‑Stadt – ein starkes Beispiel dafür, wie Verwaltung und Wirtschaft gemeinsam Lösungen schaffen, die den Standort nachhaltig stärken.

Podiumsdiskussion bei Basel 2037 Event mit Publikum.

FoodHealth - from Soil to Gut

Mit FoodHealth wurde ein neuer strategischer Schwerpunkt gesetzt. Die Lancierung im Februar 2026 markiert den Start einer bikantonalen Initiative zur Förderung von Hightech-Innovationen im Bereich Agri- und Foodtech, entlang des Leitmotivs «from soil to gut». Das Programm ist technologie- und akteursneutral ausgerichtet und vernetzt gezielt Startups, KMU, Forschung und Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Damit positioniert sich die Nordwestschweiz als führende Region für integrierte Lösungen im Bereich «Planetary and Human Health». 

Paneldiskussion mit Publikum, Redner auf der Bühne.
Launch Event FoodHealth

WEF Basel Morning - Co‑Creation formt die Life Sciences von morgen

Die nationale und internationale Vernetzung wird 2026 weiter an Bedeutung gewinnen. Mit den WEF Basel Morning im Vorfeld des WEF setzte der Kanton ein starkes Zeichen. Die Plattform brachte Vertreter der globalen Pharmaindustrie, internationaler Investoren, Startups, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um zentrale Herausforderungen und Perspektiven der globalen Life‑Sciences‑Industrie zu diskutieren und neue Akzente für die Weiterentwicklung des Standorts zu setzen.

Der Austausch machte deutlich, dass die Zukunft der Life Sciences weniger durch isolierte Spitzenleistungen geprägt sein wird als durch Kooperation, Vertrauen und leistungsfähige Ökosysteme. Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sind dabei gleichermassen gefordert, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Am Podium nahmen Dr. Severin Schwan, Verwaltungsratspräsident, Roche Holding, Dr. Xiaobin Wu, Präsident und COO, BeOne Medicines, Dr. Srishti Gupta, CEO Idorsia, Prof. Dr. Rolf Weder, Professor für International Economics, Universität Basel, Helene Budliger Artieda, Staatssekretärin SECO und Kaspar Sutter, Regierungsrat Kanton Basel-Stadt, Vorsteher Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, teil. 

Kaspar Sutter spricht im Podium des WEF Events

BaselTech

Die Digitalisierung hat alle Wirtschafts- und Lebensbereiche erfasst, und Basler Unternehmen treiben diese Entwicklungen branchenübergreifend voran. Aus diesem Grund hat Basel-Stadt das Innovationsförderprogram BaselTech mit dem gleichnamigen Verein im Oktober 2025 ins Leben gerufen und im März 2026 offiziell lanciert. Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und der Wirtschaft entwickelt und hat zum Ziel; dass Basel-Stadt bis 2032 zu einem wichtigen Innovations-Hub für digitale Technologien und vernetzte Wirtschaft wird. Ein Ökosystem, das Startups, Unternehmen und Forschung vereint und überregional sichtbar und vernetzt ist.

Die Massnahmen wie der Startup Accelerator Digital Accelerator Basel, der gemeinsam mit der Handelskammer beider Basel und dem Kanton Basel-Landschaft getragen wird, sowie die Innovationsplattform BaselTech Galaxy in Zusammenarbeit mit Innofuse bilden wichtige digitale und physische Grundsteine. Hinzu kommen zahlreiche lokale Tech-Events und die Kollaborationen mit dem Innovation Office der Universität Basel sowie der Startup Academy Basel. Auch die Eröffnung des neuen FHNW-Campus für Wirtschaft und Informatik auf dem Dreispitz trägt dazu bei, die Tech-Community zu vereinen, zu inspirieren und die digitale Zukunft in Basel-Stadt aktiv zu gestalten. 

Eröffnung des neuen HPC Labs an der Hochschule für Informatik FHNW